Spur­wech­sel auf der Auto­bahn – und der Anscheinsbeweis

Gemäß § 17 Abs. 1 u. 2 StVG hängt der Umfang der Haf­tung der an dem Unfall betei­lig­ten Fahr­zeug­hal­ter ins­be­son­de­re davon ab, inwie­weit der Scha­den vor­wie­gend von dem einen oder dem ande­ren Teil ver­ur­sacht wor­den ist. In dem hier vom Land­ge­richt Kiel ent­schie­de­nen Fall war es auf der A7 hin­ter der Anschluss­stel­le Neumünster-Nord

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Schnel­ler als die Richtgeschwindigkeit

Auch bei einem schwer­wie­gen­den Ver­kehrs­ver­stoß des Unfall­geg­ners führt eine mas­si­ve Über­schrei­tung der Richt­ge­schwin­dig­keit zu einer Mit­haf­tung des zu schnell Fah­ren­den. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Koblenz in dem hier vor­lie­gen­den Fall nach Kla­ge­ab­wei­sung in ers­ter Instanz auf die Beru­fung des Klä­gers den gel­tend gemach­ten Scha­den­er­satz von 40 % des Scha­dens, ins­ge­samt 3.446,62

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200 km/​h auf der Autobahn

Mit der Haf­tungs­quo­te nach einem Ver­kehrs­un­fall auf der Auto­bahn im Zusam­men­hang mit einem Über­hol­vor­gang des vor­anfah­ren­den Fahr­zeugs hat­te sich jetzt das Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg für den Fall zu befas­sen, dass weder ein Ver­schul­den des Fah­rers die­ses Fahr­zeugs noch ein sol­ches des Fah­rers des unter deut­li­cher Über­schrei­tung der Richt­ge­schwin­dig­keit (hier: 200 km/​h) nachfolgenden

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