Rückschnitt eines Grenzbaums - und die Klage nur gegen einen Nachbarn

Rück­schnitt eines Grenz­baums – und die Kla­ge nur gegen einen Nach­barn

Der Zuläs­sig­keit der Kla­ge auf Rück­schnitt über­hän­gen­der Äste eines Grenz­baums steht nicht ent­ge­gen, dass die kla­gen­de Grund­stücks­nach­ba­rin nur die Eigen­tü­me­rin eines der Grenz­baum­Grund­stü­cke und nicht auch den drit­ten Nach­barn, auf des­sen Grund­stück der Grenz­baum eben­falls teil­wei­se steht, auf Rück­schnitt der Äste nach § 1004 Abs. 1 BGB in Anspruch nimmt. Inso­weit

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Zurückschneiden herüberragender Äste - und die Verjährung

Zurück­schnei­den her­über­ra­gen­der Äste – und die Ver­jäh­rung

Der Anspruch des Grund­stücks­ei­gen­tü­mers auf Zurück­schnei­den her­über­ra­gen­der Äste aus § 1004 Abs. 1 BGB ist nicht nach § 26 Abs. 3 NRG BW unver­jähr­bar. Er unter­liegt viel­mehr der regel­mä­ßi­gen Ver­jäh­rungs­frist nach §§ 195, 199 BGB. Der Anspruch der Nach­ba­rin auf Besei­ti­gung der her­über­ra­gen­den Äste nach § 1004 Abs. 1 BGB setzt vor­aus, dass

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Das Grundstück in Hanglage - und die Heckenhöhe

Das Grund­stück in Hang­la­ge – und die Hecken­hö­he

Bei der Grenz­be­pflan­zung eines Grund­stücks, das tie­fer liegt als das Nach­bar­grund­stück, ist die nach den nach­bar­recht­li­chen Vor­schrif­ten (hier: Art. 47 Abs. 1 BayAG­BGB) zuläs­si­ge Pflan­zen­wuchs­hö­he von dem höhe­ren Gelän­de­ni­veau des Nach­bar­grund­stücks aus zu mes­sen. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Falll strit­ten zwei Eigen­tü­mer anein­an­der­gren­zen­der Grund­stü­cke in Hang­la­ge in Bay­ern. Das

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