Die Ruhefrist und die Einebnung eines Grabes

Die Ruhe­frist und die Ein­eb­nung eines Gra­bes

Die Aschen­res­te eines Ver­stor­be­nen in einer Urne genie­ßen den glei­chen Anspruch auf pie­täts­vol­le Behand­lung und Wah­rung der Toten­ru­he wie erd­be­stat­te­te Lei­chen. Die in § 6 Abs. 2 Frie­d­hofs- und Bestat­tungs­ge­setz vor­ge­se­he­ne Ruhe­frist von 15 Jah­ren darf kei­nes­falls unter­schrit­ten wer­den. Es ist rechts­wid­rig, wenn nach einer Fried­hofs­ord­nung durch die Bei­set­zung von Urnen in

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Grabmalgestaltungsvorschriften

Grab­mal­ge­stal­tungs­vor­schrif­ten

Das in einer kom­mu­na­len Fried­hofs­sat­zung ent­hal­te­ne Ver­bot von voll­stän­di­gen Grab­ab­de­ckun­gen für Erd­grab­stät­ten auf einem Fried­hof fin­det sei­ne gesetz­li­che Grund­la­ge in der Sat­zungs­au­to­no­mie der Gemein­de als Fried­hofs­trä­ge­rin, die Rechts­ver­hält­nis­se im Zusam­men­hang mit der öffent­li­chen Einrichtung/​Anstalt "Städ­ti­sche Fried­hö­fe" regeln zu dür­fen. Es ist zudem mit höher­ran­gi­gem Recht ver­ein­bar. Der damit ver­bun­de­ne Ein­griff

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Von Grabplatten und Wachsleichen

Von Grab­plat­ten und Wachs­lei­chen

Das Ver­bot von Grab­plat­ten – also der voll­flä­chi­gen Abde­ckung des Gra­bes mit Stein- oder Mar­mor­plat­ten – kann wirk­sam in der Fried­hofs­sat­zung erfol­gen, sofern dies zur Wah­rung eines wich­ti­gen Belan­ges des Fried­ho­fes wie etwa der Gewähr­leis­tung einer unge­hin­der­ten Lei­chen­ver­we­sung inner­halb der Ruhe­zei­ten not­wen­dig ist. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Nie­der­säch­si­sche

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