Schrift­satz­frist – und das vor ihrem Ablauf gefäll­te Urteil

Nach Ein­räu­mung einer Schrift­satz­frist (§ 283 Satz 1 ZPO) darf das Urteil nicht vor Ablauf der gesetz­ten Frist gefällt wer­den. Schei­det ein an der münd­li­chen Ver­hand­lung betei­lig­ter Rich­ter vor Frist­ab­lauf aus, muss die münd­li­che Ver­hand­lung wie­der eröff­net wer­den. Gemäß § 309 ZPO kann das Urteil nur von den­je­ni­gen Rich­tern gefällt wer­den,

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Schrift­satz­nach­lass in der Beru­fungs­in­stanz

Ein Beru­fungs­ge­richt muss in Erfül­lung sei­ner pro­zes­sua­len Für­sor­ge­pflicht gemäß § 139 Abs. 4 ZPO Hin­wei­se auf sei­ner Ansicht nach ent­schei­dungs­er­heb­li­che Umstän­de, die die betrof­fe­ne Par­tei erkenn­bar für uner­heb­lich gehal­ten hat, grund­sätz­lich so früh­zei­tig vor der münd­li­chen Ver­hand­lung ertei­len, dass die Par­tei die Gele­gen­heit hat, ihre Pro­zess­füh­rung dar­auf ein­zu­rich­ten und schon für

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