Geschlech­ter­quo­te am Gym­na­si­um

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg hat in einem schul­recht­lichen Eilver­fahren entschie­den, dass eine Geschlech­ter­quote kein zuläs­siges Kriteri­um für die Auf­nahme in ein grund­ständi­ges bilin­gua­les Gymna­sium sein kann. Der Antrag­stel­ler, ein Jun­ge, begehr­te die Auf­nahme in ein sol­ches Gymna­sium. Da es mehr Bewer­ber als freie Plät­ze gab, muss­te ein Aus­wahl­ver­fahren auf der Grund­lage

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Auf­nah­me in die wei­ter­füh­ren­de Schu­le – Son­der­päd­ago­gi­scher För­der­be­darf vs. Wunsch­schu­le

Nach den Aus­wahl­kri­te­ri­en des Ham­bur­gi­schen Schul­ge­set­zes hängt die Auf­nah­me in die von den Sor­ge­be­rech­tig­ten gewünsch­te Schu­le nicht vom son­der­päd­ago­gi­schen För­der­be­darf des Kin­des ab. Die Ver­tei­lungs­pra­xis ver­stößt gegen die gesetz­li­chen Aus­wahl­kri­te­ri­en, wenn bei der Auf­nah­me in eine bestimm­te wei­ter­füh­ren­de Schu­le für Kin­der mit son­der­päd­ago­gi­schem För­der­be­darf einer­seits ein Kon­tin­gent von vier Plät­zen

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Der Grund­satz der alters­an­ge­mes­se­nen Schul­we­ge

Auch im Fall gemein­sa­mer Ein­schu­lungs­be­rei­che müs­sen alters­an­ge­mes­se­ne Schul­we­ge von jedem Wohn­ort zu jeder Grund­schu­le bestehen, die von Schul­an­fän­gern unter Berück­sich­ti­gung der loka­len Gege­ben­hei­ten zu Fuß zu bewäl­ti­gen sind. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Fall von Eil­an­trä­gen auf Auf­nah­me in die Grund­schu­le am Arkona­platz in Ber­lin. Das Bezirks­amts

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Schul­auf­nah­me bei erschöpf­ter Kapa­zi­tät

Eine Auf­nah­me in die Ein­gangs­klas­sen eines Gym­na­si­ums fin­det in der Regel im Rah­men der bestehen­den Kapa­zi­tä­ten statt. Bei erschöpf­ter Auf­nah­me­ka­pa­zi­tät ist daher eine (wei­te­re) Auf­nah­me nicht mög­lich. Im hier vom Ham­bur­gi­schen Ober­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall ist die Kapa­zi­tät der am Hele­­ne-Lan­ge Gym­na­si­um ein­ge­rich­te­ten Ein­gangs­klas­sen erschöpft. Es sind in jeder der vier

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