Verspätete Vorlage einer Schulbescheinigung - und das grobe Verschulden des Kindergeldberechtigten

Ver­spä­te­te Vor­la­ge einer Schul­be­schei­ni­gung – und das gro­be Ver­schul­den des Kin­der­geld­be­rech­tig­ten

die ver­spä­te­te Vor­la­ge einer Schul­be­schei­ni­gung des Kin­des kann ein gro­bes Ver­schul­den des Kin­der­geld­be­rech­tig­ten dar­stel­len. Steu­er­be­schei­de sind gemäß § 173 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 AO auf­zu­he­ben oder zu ändern, soweit Tat­sa­chen oder Beweis­mit­tel nach­träg­lich bekannt­wer­den, die zu einer nied­ri­ge­ren Steu­er füh­ren und den Steu­er­pflich­ti­gen kein gro­bes Ver­schul­den dar­an trifft, dass die Tat­sa­chen

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Ein minderjähriger, geduldeter Ausländer und das Recht auf Bildung

Ein min­der­jäh­ri­ger, gedul­de­ter Aus­län­der und das Recht auf Bil­dung

Die all­ge­mei­ne Schul­pflicht erstreckt sich ins­ge­samt über zehn Schul­be­suchs­jah­re und wird durch den Besuch einer Grund­schu­le und einer wei­ter­füh­ren­den all­ge­mein bil­den­den Schu­le erfüllt. Ein gedul­de­ter Jugend­li­cher, der noch nie eine Schu­le besucht hat, hat die­se Schul­pflicht noch nicht erfüllt. Das Recht auf Bil­dung und Erzie­hung ist nicht davon abhän­gig, ob

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Kindesunterhalt und der Besuch eines Berufskollegs

Kin­des­un­ter­halt und der Besuch eines Berufs­kol­legs

Der Besuch des Berufs­kol­legs für Prak­ti­kan­tin­nen und Prak­ti­kan­ten und der Fach­schu­le für Sozi­al­päd­ago­gik in Baden-Wür­t­­te­m­berg zählt nicht zur all­ge­mei­nen Schul­aus­bil­dung im Sin­ne des § 1603 Abs. 2 Satz 2 BGB. Der Begriff der all­ge­mei­nen Schul­aus­bil­dung ist nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs im Inter­es­se einer ein­heit­li­chen Rechts­an­wen­dung unter Her­an­zie­hung der zu § 2 Abs.

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