Karls­ru­he und die Schul­den­brem­se

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat einen Antrag des Schles­wig-Hol­stei­­ni­­schen Land­tags im Bund-Län­­der-Streit gegen die „Schul­den­brem­se“ als unzu­läs­sig zurück­ge­wie­sen. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt kann unter ande­rem gemäß Art. 93 Abs. 1 Nr. 3 GG ange­ru­fen wer­den, wenn zwi­schen Bund und Län­dern Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten über die gegen­sei­ti­gen ver­fas­sungs­mä­ßi­gen Rech­te und Pflich­ten bestehen (Bund-Län­­der-Streit). Nach dem Wort­laut des § 68

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"Schul­den­brem­se" und Föde­ra­lis­mus­re­form II

Nach der Bil­li­gung durch den Deut­schen Bun­des­tag haben die Grund­ge­setz­än­de­run­gen zur Föde­ra­lis­mus­re­form II und das dazu­ge­hö­ri­ge Begleit­ge­setz heu­te auch im Bun­des­rat die erfor­der­li­chen Mehr­hei­ten erhal­ten. Danach sind Bund und Län­der ver­fas­sungs­recht­lich ver­pflich­tet, ihre Neu­ver­schul­dung ab 2011 zurück­zu­füh­ren. Die Län­der dür­fen sich ab 2020 nicht mehr ver­schul­den. Ber­lin, Bre­men, Saar­land, Sach­­sen-Anhalt

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