Kein einst­wei­li­ger Rechts­schutz gegen Sperrbezirksverordnung

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln hat den Antrag eines Anlie­gers abge­lehnt, der sich gegen die künf­ti­ge Stra­ßen­pro­sti­tu­ti­on in der Bon­ner Immen­burg­stra­ße rich­tet. Die Bezirks­re­gie­rung Köln hat im April die­ses Jah­res für den Bereich der Stadt Bonn eine ab dem 01. Novem­ber 2010 gel­ten­de Ver­ord­nung erlas­sen, nach der die Stra­ßen­pro­sti­tu­ti­on im Stadt­ge­biet regelmäßig

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Kein Woh­nungs­bor­dell in der Kleinstadt

Die Stadt Pir­ma­sens hat einen Pro­sti­tu­ti­ons­be­trieb, den die Klä­ge­rin inner­halb des Stadt­ge­bie­tes ver­legt hat, zu Recht ver­bo­ten. Dies ent­schied das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in Koblenz. Die Klä­ge­rin betrieb von 1996 bis Ende Okto­ber 2008 in einem gemie­te­ten Gebäu­de in Pir­ma­sens eine gewerb­li­che Zim­mer­ver­mie­tung an Pro­sti­tu­ier­te. Im Som­mer 2008 ver­leg­te sie ihren Betrieb

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Bor­del­le im Sperrbezirk

Auch Bor­del­le, die in einem Sperr­be­zirk betrie­ben wer­den, kön­nen Bestands­schutz genie­sen, wie eine aktu­el­le Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richt Neu­stadt zeigt. Die Ver­wal­tungs­rich­ter von der Wein­stra­ße hiel­ten das Vor­ge­hen der Stadt Pir­ma­sens gegen ein Woh­nungs­bor­dell wegen eines Ermes­sens­feh­lers für rechts­wid­rig. In dem vom Ver­wal­tungs­ge­richt Neu­stadt ent­schie­de­nen Fall betrieb die Klä­ge­rin von 1996

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Woh­nungs­pro­sti­tu­ti­on und Sperrbezirksverordnungen

Nach Art 297 EGStGB kann eine Lan­des­re­gie­rung oder eine von ihr hier­zu ermäch­tig­te Lan­des­be­hör­de zum Schutz der Jugend oder des öffent­li­chen Anstan­des für das gan­ze Gebiet einer Gemein­de bis zu fünf­zig­tau­send Ein­woh­nern, für Tei­le des Gebiets einer Gemein­de über zwan­zig­tau­send Ein­woh­ner oder eines gemein­de­frei­en Gebiets, unab­hän­gig von der Zahl der

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