Arbeits­un­fall durch Speerwurf?

Ein töd­li­cher Speer­wurf ist kein Arbeits­un­fall, auch nicht für Kampf­rich­ter in der Leicht­ath­le­tik. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Sozi­al­ge­richt Düs­sel­dorf den Anspruch der Wit­we eines töd­lich ver­un­glück­ten Speer­wurf­kampf­rich­ters auf Leis­tun­gen aus der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung ver­neint. Der 74-jäh­­ri­­ge Ehe­mann der Klä­ge­rin war lizen­sier­ter Kampf­rich­ter für Wett­kämp­fe der Leicht­ath­le­tik. Wäh­rend eines

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Bein­bruch beim Fußball

Dass bei einem Wett­kampf, etwa einem Fuß­ball­spiel, ein Spie­ler einen ande­ren ver­letzt, begrün­det für sich genom­men noch kei­nen Sorg­falts­pflicht­ver­stoß. Auch das Bestehen von Haft­pflicht­ver­si­che­rungs­schutz wirkt grund­sätz­lich nicht anspruchs­be­grün­dend. Die­se Grund­sät­ze sah sich der Bun­des­ge­richts­hof jetzt ver­an­laßt, noch­mals zu bekräf­ti­gen. Die Haf­tung eines Sport­lers aus § 823 Abs. 1 BGB setzt den

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Der Sport­un­fall und die gesetz­li­che Unfallversicherung

Bestimm­te Sport­ler sind für ihre Sport­un­fäl­le gesetz­lich abge­si­chert. Berufs­sport­ler, wie zB Fußball­profis, sind als Beschäf­tig­te ihres Ver­eins in der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung ver­si­chert, fer­ner Schü­ler im Rah­men des Schul­sports (§ 2 Abs 1 Nr 1 und Nr 8b Sieb­tes Buch Sozi­al­ge­setz­buch – Gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung – SGB VII). Auch nor­ma­le Beschäf­tig­te (= Arbeit­neh­mer) sind als

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