Auf­ent­halts­er­laub­nis und Arbeits­er­laub­nis wegen eines Kin­des

Die Uni­ons­bür­ger­schaft gebie­tet, dass ein Mit­glied­staat es Staats­an­ge­hö­ri­gen eines Dritt­lands, die Eltern eines Kin­des sind, das die Staats­an­ge­hö­rig­keit die­ses Mit­glied­staats hat, gestat­tet, sich in die­sem Staat auf­zu­hal­ten und dort zu arbei­ten, denn eine Ver­wei­ge­rung die­ses Rechts wür­de die­sem Kind den tat­säch­li­chen Genuss des Kern­be­stands der mit dem Uni­ons­bür­ger­sta­tus ver­bun­de­nen Rech­te

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Ein­bür­ge­rung in Deutsch­land gebo­re­ner Kin­der und das Völ­ker­recht

Einen Aus­län­der kurz vor Ablauf der Gel­tungs­dau­er sei­ner Auf­ent­halts­er­laub­nis ein­zu­bür­gern, obwohl sich abzeich­net, dass die­se nicht ver­län­gert wer­den kann, wäre ermes­sens­feh­ler­haft. Es ist kei­ne nach Art. 3 Abs. 3 GG ver­bo­te­ne Dis­kri­mi­nie­rung wegen der Abstam­mung, wenn bei Min­der­jäh­ri­gen für eine Ein­bür­ge­rung nach § 8 StAG auf die Lebens­un­ter­halts­si­che­rung durch die Eltern abge­stellt wird.

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