Ver­hält­nis zwi­schen Haupt­ver­tre­ter und Unter­ver­tre­ter bei der Stor­no­ge­fahr­ab­wehr

Der Pro­vi­si­ons­an­spruch des Unter­ver­tre­ters ent­steht, sobald und soweit der Unter­neh­mer (der Auf­trag­ge­ber des Haupt­ver­tre­ters) das vom Unter­ver­tre­ter ver­mit­tel­te oder abge­schlos­se­ne Geschäft aus­ge­führt hat, § 87a Abs 1 S. 1 HGB. Er ent­fällt, wenn fest­steht, dass ent­we­der der End­ab­neh­mer nicht an den Unter­neh­mer zahlt oder der Unter­neh­mer, mag er auch sei­ner­seits vom Kun­den

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Stor­no­be­ar­bei­tung durch Stor­no­ge­fahr­mit­tei­lung

Im Fall der Stor­no­ab­wehr not­lei­den­der Ver­si­che­rungs­ver­trä­ge mit­tels Stor­no­ge­fahr­mit­tei­lung an den Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter genügt das Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men sei­ner Nach­be­ar­bei­tungs­pflicht nicht, wenn es den Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter nicht unver­züg­lich auf die Gefahr einer Stor­nie­rung hin­weist. Dem Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men ist gestat­tet, sich in ange­mes­se­ner Zeit eine gewis­se Klar­heit zu ver­schaf­fen, ob Anhalts­punk­te für eine Ver­trags­ge­fähr­dung vor­lie­gen, und die

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Nach­be­ar­bei­tung not­lei­den­der Ver­si­che­rungs­ver­trä­ge

Ergreift ein Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men im Rah­men der Nach­be­ar­bei­tung not­lei­den­der Ver­si­che­rungs­ver­trä­ge (§ 92 Abs. 2, § 87a Abs. 3 Satz 2 HGB) eige­ne Maß­nah­men der Stor­no­ge­fahr­ab­wehr, müs­sen die­se nach Art und Umfang aus­rei­chend sein . Hier­zu ist es erfor­der­lich, dass das Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men den Ver­si­che­rungs­neh­mer zur Erfül­lung sei­ner Ver­trags­pflicht ernst­haft und nach­drück­lich anhält. Die blo­ße

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