Rück­tritt von der gebuch­ten Rei­se – und die ander­wei­ti­ge Ver­wer­tung der Rei­se

Der Rei­se­ver­an­stal­ter kann eine Rei­se­leis­tung, die Gegen­stand eines Rei­se­ver­trags sein soll­te, von dem der Rei­sen­de zurück­ge­tre­ten ist, nur dann durch die erneu­te Buchung der glei­chen Rei­se­leis­tung durch einen ande­ren Rei­sen­den ander­wei­tig ver­wen­den, wenn er die wei­te­re Nach­fra­ge nach der Rei­se­leis­tung ohne den Rück­tritt man­gels frei­er Kapa­zi­tät nicht hät­te befrie­di­gen kön­nen.

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Nach­be­ar­bei­tung not­lei­den­der Ver­si­che­rungs­ver­trä­ge

Ergreift ein Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men im Rah­men der Nach­be­ar­bei­tung not­lei­den­der Ver­si­che­rungs­ver­trä­ge (§ 92 Abs. 2, § 87a Abs. 3 Satz 2 HGB) eige­ne Maß­nah­men der Stor­no­ge­fahr­ab­wehr, müs­sen die­se nach Art und Umfang aus­rei­chend sein . Hier­zu ist es erfor­der­lich, dass das Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men den Ver­si­che­rungs­neh­mer zur Erfül­lung sei­ner Ver­trags­pflicht ernst­haft und nach­drück­lich anhält. Die blo­ße

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Darm­spie­ge­lung, Darm­krebs, Rei­sestor­no

Wird bei einer Darm­spie­ge­lung im Rah­men einer Rou­ti­ne­un­ter­su­chung ein Polyp fest­ge­stellt, der sich spä­ter als Krebs­ge­schwür erweist, muss der­je­ni­ge, der eine Rei­se geplant hat, nicht schon sofort bei Ent­nah­me des Poly­pen die­se stor­nie­ren. Er muss nicht sofort auf eine Krebs­er­kran­kung schlie­ßen. Die Stor­nie­rung bei Mit­tei­lung der end­gül­ti­gen Dia­gno­se ist recht­zei­tig

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Das ver­spä­te­te Urlaubs­s­tor­no

Eine seit lan­gem geplan­te und gebuch­te Urlaubs­rei­se wegen Erkran­kung absa­gen zu müs­sen, ist ärger­lich genug. Mit einer Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung wähnt man sich zumin­dest sicher vor Stor­nie­rungs­kos­ten. Wer jedoch in Kennt­nis sei­ner Erkran­kung die Rei­se zu spät absagt und dadurch erhöh­te Stor­no­kos­ten ver­ur­sacht, kann dadurch sei­nen Anspruch gegen die Ver­si­che­rung ver­lie­ren. Das

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Rei­se trotz Nasen­bein­bruch

Ein Nasen­bein­bruch ist nach Auf­fas­sung des Amts­ge­richts Mün­chen im Regel­fall kei­ne schwe­re Erkran­kung, die eine Stor­nie­rung einer Rei­se not­wen­dig macht, da eine ope­ra­ti­ve Behand­lung nor­ma­ler­wei­se nicht erfor­der­lich ist. Die Stor­nie­rung der Rei­se hat daher nicht schon bei Ein­tritt des Nasen­bein­bruchs zu erfol­gen, son­dern erst, wenn klar wird, dass aus beson­de­ren

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Rück­kauf­wert einer Lebens­ver­si­che­rung

Der Ver­si­che­rungs­se­nat des Ober­lan­des­ge­richts Düs­sel­dorf hat heu­te in dem Mus­ter­ver­fah­ren eines Ver­brau­cher­ver­ban­des eine wich­ti­ge, ver­brau­cher­freund­li­che Ent­schei­dung zur Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­rung getrof­fen. Sie betrifft die Berech­nung des Rück­kauf­wer­tes bestehen­der Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­run­gen.

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