Versicherung

Syn­di­kus­an­wäl­tin bei einem Haftpflichtversicherer

Wird eine bei einem Haft­pflicht­ver­si­che­rer ange­stell­te Rechts­an­wäl­tin zur Unter­stüt­zung von Ver­si­che­rungs­neh­mern des Haft­pflicht­ver­si­che­rers bei der Abwehr unbe­rech­tig­ter Haft­pflicht­an­sprü­che tätig, han­delt sie in Rechts­an­ge­le­gen­hei­ten des Arbeit­ge­bers i.S.v. § 46 Abs. 5 Satz 1 BRAO . Gemäß § 46a BRAO ist die Zulas­sung zur Rechts­an­walt­schaft als Syn­di­kus­rechts­an­walt auf Antrag zu ertei­len, wenn die all­ge­mei­nen Zulassungsvoraussetzungen

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Der frei­ge­stell­te Betriebs­rat als Syndikusanwalt

Als Syn­di­kus­rechts­an­walt kann nicht zuge­las­sen wer­den, wer zum Zeit­punkt der Zulas­sungs­ent­schei­dung als Betriebs­rat von sei­ner beruf­li­chen Tätig­keit voll­stän­dig befreit ist. Das Benach­tei­li­gungs­ver­bot des § 78 Satz 2 BetrVG gebie­tet nicht die Zulas­sung des frei­ge­stell­ten Betriebs­rats­mit­glied als Syn­di­kus­rechts­an­walt. aus Wort­laut (§ 46 Abs. 2 Satz 1, Abs. 3 und 4, § 46a Abs. 1 Satz

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Syn­di­kus­an­wäl­te und die gesetz­li­che Rentenversicherung

Nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts besteht kein Befrei­ungs­an­spruch abhän­gig beschäf­tig­ter „Syn­di­kus­an­wäl­te“ von der Ver­si­che­rungs­pflicht in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung. Das Bun­des­so­zi­al­ge­richt hat jetzt in drei Revi­si­ons­ver­fah­ren über die Fra­ge ent­schie­den, ob abhän­gig beschäf­tig­te Rechts­an­wäl­te („Syn­di­kus­an­wäl­te“) gemäß § 6 Abs 1 S 1 Nr 1 SGB VI von der Ver­si­che­rungs­pflicht in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung zu

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Zulas­sung als Syndikus-Steuerberater

Das Finanz­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­­berg hat­te sich jetzt mit der Fra­ge zu befas­sen, ob der Beruf als Steu­er­be­ra­ter allein durch eine Ange­stell­ten­tä­tig­keit (Syn­­­di­­kus-Steu­er­­be­ra­­ter) nach § 58 Satz 2 Nr. 5 a StBerG aus­ge­übt wer­den kann: Gemäß § 58 Satz 2 Nr. 5 a StBerG dür­fen Steu­er­be­ra­ter tätig wer­den als Ange­stell­te (eines berufs­frem­den Drit­ten), wenn sie im Rahmen

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Die Fall­zah­len des ange­hen­den Fachanwalts

Der Erwerb einer Fach­an­walts­be­zeich­nung setzt neben einer min­des­tens drei­jäh­ri­gen Anwalts­tä­tig­keit (§ 3 FAO) und dem Nach­weis beson­de­rer theo­re­ti­scher Kennt­nis­se (§ 4 FAO) gemäß § 5 FAO auch vor­aus, dass der Rechts­an­walt inner­halb der letz­ten drei Jah­re vor der Antrag­stel­lung in dem betrof­fe­nen Fach­ge­biet eine bestimm­te Anzahl von Rechts­fäl­len als Rechts­an­walt per­sön­lich und weisungsfrei

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