Betriebsgefahr vs. Tiergefahr

Betriebs­ge­fahr vs. Tier­ge­fahr

Mit der Abwä­gung der Betriebs­ge­fahr eines PKW gegen­über der von einem geführ­ten Pferd aus­ge­hen­den Tier­ge­fahr hat­te sich jetzt das Ober­lan­des­ge­richt Cel­le in einem Fall zu befas­sen, in dem kei­nem der bei­den Betei­lig­ten zusätz­lich ein Ver­schul­den nach­ge­wie­sen wer­den konn­te: Inhalts­über­sichtHaf­tung von Kfz-Hal­­ter, Fah­rer und Kfz-Haf­t­pflich­t­­ver­­­si­che­­rung­Kei­­ne Unab­wend­bar­keit für den Fah­rerHaf­tung von Kfz-Hal­­ter,

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Tierhalterhaftung - und die Kausalität der Tiergefahr

Tier­hal­ter­haf­tung – und die Kau­sa­li­tät der Tier­ge­fahr

Für die Haf­tungs­be­grün­dung des Tier­hal­ters muss die von dem Tier aus­ge­hen­de Gefahr nicht die ein­zi­ge Ursa­che des ein­ge­tre­te­nen Unfalls sein. Die Mit­ver­ur­sa­chung oder bloß mit­tel­ba­re Ver­ur­sa­chung ist aus­rei­chend. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs äußert sich eine typi­sche Tier­ge­fahr in einem der tie­ri­schen Natur ent­spre­chen­den unbe­re­chen­ba­ren und selb­stän­di­gen Ver­hal­ten des Tie­res

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Wenn zwei Hunde... - oder: der gebissene Hundehalter

Wenn zwei Hun­de… – oder: der gebis­se­ne Hun­de­hal­ter

Gera­ten zwei Hun­de in Streit und erlei­det die Besit­ze­rin eines der Hun­de dadurch eine Ver­let­zung, ist die Tier­ge­fahr, die von ihrem eige­nen Hund aus­ging, bei der Fest­set­zung des Schmer­zens­gel­des zu berück­sich­ti­gen. An einem Nach­mit­tag im Novem­ber 2009 gin­gen zwei Münch­ne­rin­nen mit ihren Hun­den im Eng­li­schen Gar­ten spa­zie­ren. Zwi­schen bei­den Hun­den,

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