Urnen­grab­stät­te – und die nur zwei­jäh­ri­ge Dau­er der Toten­ru­he

Eine Ruhe­zeit für Urnen von zwei Jah­ren ver­letzt die post­mor­ta­le Men­schen­wür­de nach Art. 1 Abs. 1 GG jeden­falls dann nicht, wenn die Gemein­de sat­zungs­recht­lich die Ver­lei­hung lang­jäh­ri­ger Nut­zungs­rech­te an Grab­stät­ten für Urnen vor­sieht. Glei­ches gilt für das durch Art. 2 Abs. 1 GG geschütz­te Toten­ge­den­ken der Ange­hö­ri­gen an der Grab­stät­te. Ein lan­des­ge­setz­li­cher Rege­lungs­auf­trag genügt

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Die unbe­rech­tig­te Grab­pfle­ge

Das Toten­für­sor­ge­recht umfasst unter ande­rem das Recht, für die Bestat­tung zu sor­gen . Dies schließt die Bestim­mung der Gestal­tung und des Erschei­nungs­bil­des einer Grab­stät­te ein. Das Toten­für­sor­ge­recht beinhal­tet dar­über hin­aus die Befug­nis zu deren Pfle­ge und zur Auf­recht­erhal­tung deren Erschei­nungs­bilds . Das Toten­für­sor­ge­recht ist ein sons­ti­ges Recht im Sin­ne von

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Toten­für­sor­ge – und ihr grund­recht­li­cher Schutz

Das Recht, als nächs­ter Ange­hö­ri­ger über den Leich­nam zu bestim­men und über die Art der Bestat­tung sowie die letz­te Ruhe­stät­te zu ent­schei­den (Toten­für­sor­ge), hat einen engen Bezug zur frei­en Ent­fal­tung der Per­sön­lich­keit und fin­det jeden­falls in Art. 2 Abs. 1 GG eine ver­fas­sungs­recht­li­che Stüt­ze. In der hier nach nur 4 Jah­ren vor dem

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