Abschie­be­haft – und die Aus­rei­se­pflicht nach uner­laub­ter Ein­rei­se

Der Haft­grund des § 62 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 Auf­en­thG setzt vor­aus, dass der Aus­län­der auf Grund einer uner­laub­ten Ein­rei­se voll­zieh­bar aus­rei­se­pflich­tig ist. Dabei muss die voll­zieh­ba­re Aus­rei­se­pflicht auf der uner­laub­ten Ein­rei­se beru­hen . An der Ursäch­lich­keit der uner­laub­ten Ein­rei­se für die voll­zieh­ba­re Aus­rei­se­pflicht fehlt es, wenn der Betrof­fe­ne nach sei­ner

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Uner­laub­te Ein­rei­se – und das Selbst­ein­tritts­recht nach der Dub­lin-II-VO

Der Umstand, dass die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land von ihrem Selbst­ein­tritts­recht nach der Dub­­lin-II-Ver­­or­d­­nung Gebrauch gemacht hat und Asyl­su­chen­de, die sich zuvor in Grie­chen­land auf­ge­hal­ten haben und von dort direkt auf dem Luft­weg nach Deutsch­land ein­ge­reist sind, nicht nach Grie­chen­land zurück­über­stellt, lässt die Straf­bar­keit eines ihre uner­laub­te Ein­rei­se unter­stüt­zen­den Schleu­sers unbe­rührt. Im

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Uner­laub­te Ein­rei­se trotz tsche­chi­schem Auf­ent­halts­ti­tel?

Ver­fügt ein Aus­län­der über einen recht­mä­ßig erwor­be­nen natio­na­len Auf­ent­halts­ti­tel eines Schen­gen-Mit­­­glie­d­­staa­­tes, das ihn zur Ein­rei­se als Tou­rist nach Deutsch­land berech­tigt, liegt eine uner­laub­te Ein­rei­se im Sin­ne des § 95 Abs. 1 Nr. 3 Auf­en­thG auch dann nicht vor, wenn die­se zum Zweck der ille­ga­len Arbeits­auf­nah­me erfolgt. Ver­fügt ein Aus­län­der über einen Auf­ent­halts­ti­tel

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