Annahme eines manipulierten Unfallgeschehens - bei einer ungewöhnlichen Häufung von Beweisanzeichen

Annah­me eines mani­pu­lier­ten Unfall­ge­sche­hens – bei einer unge­wöhn­li­chen Häu­fung von Beweis­an­zei­chen

Eine unge­wöhn­li­che Häu­fung von Beweis­an­zei­chen kann die Fest­stel­lung recht­fer­ti­gen, dass es sich um ein mani­pu­lier­tes oder aber über­haupt nicht statt­ge­fun­de­nes Unfall­ge­sche­hen han­delt. Beweis­an­zei­chen kön­nen sich z. B. erge­ben aus dem Unfall­her­gang, der Art der Schä­den, der Art der betei­lig­ten Fahr­zeu­ge, Anlass der Fahrt, feh­len­de Kom­pa­ti­bi­li­tät, per­sön­li­che Bezie­hun­gen oder wirt­schaft­li­che Ver­hält­nis­se.

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Prozesskostenhilfe und der Verdacht der Unfallmanipulation

Pro­zess­kos­ten­hil­fe und der Ver­dacht der Unfall­ma­ni­pu­la­ti­on

Zwar kann nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs nicht ohne Wei­te­res ange­nom­men wer­den, die eigen­stän­di­ge Rechts­ver­tei­di­gung eines Beklag­ten, des­sen Haft­pflicht­ver­si­che­rer den Ver­dacht einer Unfall­ma­ni­pu­la­ti­on hegt, sei im Sin­ne von § 114 ZPO „mut­wil­lig“. Im Rah­men der Prü­fung der per­sön­li­chen und wirt­schaft­li­chen Ver­hält­nis­se ist indes­sen zu berück­sich­ti­gen, dass ein (erst­be­klag­ter) Ver­si­che­rungs­neh­mer in

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Rechtsschutz durch die Kfz-Haftpflicht trotz angeblicher Unfallmanipulation

Rechts­schutz durch die Kfz-Haft­pflicht trotz angeb­li­cher Unfall­ma­ni­pu­la­ti­on

Hat der Kfz-Haf­t­pflich­t­­ver­­­si­che­­rer im Ver­kehrs­un­fall­pro­zess gegen den mit­ver­si­cher­ten und mit­ver­klag­ten Fah­rer den Vor­wurf eines ver­such­ten Ver­si­che­rungs­be­trugs (Unfall­ma­ni­pu­la­ti­on) erho­ben, so muss er den Fah­rer im Rah­men sei­ner Rechts­schutz­ver­pflich­tung von den Kos­ten für die Ver­tre­tung durch einen eige­nen Rechts­an­walt frei­hal­ten, obwohl er ihm als Streit­hel­fer bei­getre­ten ist und sein Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ter auf die­sem

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