Die Nut­zun­gen des bös­gläu­bi­gen Unter­mie­ters

Der Eigen­tü­mer kann, von einem – bös­gläu­bi­gen bzw. auf Her­aus­ga­be ver­klag­ten – Unter­mie­ter, der ledig­lich einen Teil des dem Haupt­mie­ter über­las­se­nen Hau­ses in Besitz hat(te), nur die auf die­sen Teil ent­fal­len­den Nut­zun­gen her­aus­ver­lan­gen. Nimmt der Eigen­tü­mer sowohl den mit­tel­ba­ren als auch den unmit­tel­ba­ren Besit­zer auf Her­aus­ga­be von Nut­zun­gen in Anspruch,

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Pflich­ten des Mie­ters nach Wider­ruf einer Unter­mie­ter­laub­nis

Mit den Pflich­ten des Mie­ters nach Wider­ruf einer Unter­mie­ter­laub­nis hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Eine Pflicht­ver­let­zung des Haupt­mie­ters käme daher nur in Betracht, wenn er wegen des Wider­rufs der Unter­ver­mie­tungs­er­laub­nis ver­pflich­tet gewe­sen wäre, für die Been­di­gung des Unter­miet­ver­hält­nis­ses und den umge­hen­den Aus­zug der Unter­mie­ter zu sor­gen, und er

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Die Unter­ver­mie­tung ohne Wis­sen des Ver­mie­ters

Einem Ver­mie­ter ist es nicht zumut­bar, das Miet­ver­hält­nis fort­zu­füh­ren, wenn der Mie­ter unbe­rech­tigt die Woh­nung unter­ver­mie­tet hat und auf Nach­fra­ge des Ver­mie­ters die Unter­ver­mie­tung noch leug­net. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Kla­ge einer Ver­mie­te­rin statt­ge­ge­ben und ein Räu­mungs­ur­teil erlas­sen. Die Ver­mie­te­rin einer

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Der zah­lungs­un­fä­hi­ge Zwi­schen­mie­ter

Die auf Anwei­sung des zah­lungs­un­fä­hi­gen Zwi­schen­mie­ters erfolg­te Direkt­zah­lung des End­mie­ters an den Ver­mie­ter gewährt die­sem eine inkon­gru­en­te Deckung, wel­che die Gläu­bi­ger des Zwi­schen­mie­ters objek­tiv benach­tei­ligt. Ein Anfech­tungs­an­spruch aus §§ 129 ff, 143 Abs. 1 InsO schei­tert in die­sem Fall nicht am Feh­len einer objek­ti­ven Gläu­bi­ger­be­nach­tei­li­gung. Eine Gläu­bi­ger­be­nach­tei­li­gung im Sin­ne der insol­venz­recht­li­chen

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