Vollmachtswiderruf durch den Untervertreter

Voll­machts­wi­der­ruf durch den Unter­ver­tre­ter

Ein Unter­ver­tre­ter ist nicht berech­tigt, namens des Ver­tre­te­nen die dem Haupt­ver­tre­ter erteil­te Voll­macht zu wider­ru­fen. Eine Voll­macht kann, auch wenn es sich um eine Innen­voll­macht han­delt, durch Erklä­rung gegen­über dem Geschäfts­geg­ner wider­ru­fen wer­den1. Der Wider­ruf bringt die Voll­macht ex nunc zum Erlö­schen2. Eine Unter­voll­macht kann einen gerin­ge­ren oder glei­chen, aber

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Das kollusive Insichgeschäft und der arglose Untervertreter

Das kol­lu­si­ve Insich­ge­schäft und der arg­lo­se Unter­ver­tre­ter

Ein Ver­trag ist wegen sit­ten­wid­ri­ger Kol­lu­si­on nich­tig, wenn ein von den Vor­aus­set­zun­gen des § 181 BGB befrei­ter Bevoll­mäch­tig­ter sei­ne Voll­macht miss­braucht, um mit sich als Geschäfts­geg­ner ein Geschäft zum Nach­teil des Ver­tre­te­nen abzu­schlie­ßen. Ein sol­cher Fall liegt auch vor, wenn der Ver­tre­ter einen arg­lo­sen Unter­ver­tre­ter ein­schal­tet oder er auf­grund sei­ner

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Verhältnis zwischen Hauptvertreter und Untervertreter bei der Stornogefahrabwehr

Ver­hält­nis zwi­schen Haupt­ver­tre­ter und Unter­ver­tre­ter bei der Stor­no­ge­fahr­ab­wehr

Der Pro­vi­si­ons­an­spruch des Unter­ver­tre­ters ent­steht, sobald und soweit der Unter­neh­mer (der Auf­trag­ge­ber des Haupt­ver­tre­ters) das vom Unter­ver­tre­ter ver­mit­tel­te oder abge­schlos­se­ne Geschäft aus­ge­führt hat, § 87a Abs 1 S. 1 HGB. Er ent­fällt, wenn fest­steht, dass ent­we­der der End­ab­neh­mer nicht an den Unter­neh­mer zahlt oder der Unter­neh­mer, mag er auch sei­ner­seits vom Kun­den

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