Schwe­ben­de Ver­gleichs­ver­hand­lun­gen – und der Wie­der­be­ginn des Ver­jäh­rungs­laufs

Will der Schuld­ner die Fort­füh­rung schwe­ben­der Ver­gleichs­ver­hand­lun­gen ver­wei­gern, muss er die­se Ver­wei­ge­rung wegen der ver­jäh­rungs­recht­li­chen Bedeu­tung für die Durch­setz­bar­keit der gel­tend gemach­ten Ansprü­che durch ein kla­res und ein­deu­ti­ges Ver­hal­ten zum Aus­druck brin­gen . Der Begriff von Ver­hand­lun­gen im Sin­ne des § 203 Satz 1 BGB ist ver­wirk­licht, wenn zum einen der

Lesen

Ver­gleichs­ver­hand­lun­gen – und die Hem­mung einer arbeits­ver­trag­li­chen Aus­schluss­frist

Ver­langt eine arbeits­ver­trag­li­che Aus­schluss­fris­ten­re­ge­lung, dass ein Anspruch aus dem Arbeits­ver­hält­nis zur Ver­mei­dung sei­nes Ver­falls inner­halb einer bestimm­ten Frist gericht­lich gel­tend gemacht wer­den muss, ist die Aus­schluss­frist in ent­spre­chen­der Anwen­dung des § 203 Satz 1 BGB gehemmt, solan­ge die Par­tei­en vor­ge­richt­li­che Ver­gleichs­ver­hand­lun­gen füh­ren. Der Zeit­raum, wäh­rend des­sen die Ver­gleichs­ver­hand­lun­gen andau­ern, wird ent­spre­chend

Lesen

Ver­jäh­rungs­hem­mung durch Ver­gleichs­ver­hand­lun­gen – und ihr Ein­schla­fen

Schla­fen die Ver­gleichs­ver­hand­lun­gen ein, endet die Hem­mung, wenn der Berech­tig­te den Zeit­punkt ver­säumt, zu dem eine Ant­wort auf die letz­te Anfra­ge des Ersatz­pflich­ti­gen spä­tes­tens zu erwar­ten gewe­sen wäre . Ent­spre­chen­des gilt für den umge­kehr­ten Fall, dass der Ver­pflich­te­te auf ein Ver­gleichs­an­ge­bot des Berech­tig­ten nicht reagiert . Wann die Ver­hand­lun­gen ein­schla­fen,

Lesen

Rück­wir­ken­de Ver­jäh­rungs­hem­mung bei schwe­ben­den Ver­hand­lun­gen

Bei schwe­ben­den Ver­hand­lun­gen wirkt die Hem­mung grund­sätz­lich auf den Zeit­punkt zurück, in dem der Gläu­bi­ger sei­nen Anspruch gegen­über dem Schuld­ner gel­tend gemacht hat . Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs genügt es für das Vor­lie­gen von die Ver­jäh­rung hem­men­den Ver­hand­lun­gen, wenn der Berech­tig­te Anfor­de­run­gen an den Ver­pflich­te­ten stellt und die­ser nicht

Lesen

Ver­jäh­rung bei außer­ge­richt­li­chen Ver­gleichs­ver­hand­lun­gen

Tritt der Still­stand des Kla­ge­ver­fah­rens nach § 204 Abs. 2 Satz 2 BGB mit Ein­ver­ständ­nis des Klä­gers ein und betreibt die­ser das Ver­fah­ren ledig­lich wegen außer­ge­richt­li­cher Ver­gleichs­ver­hand­lun­gen mit dem Beklag­ten nicht wei­ter, liegt dar­in kein trif­ti­ger Grund, der zur Unan­wend­bar­keit des § 204 Abs. 2 Satz 2 BGB füh­ren kann. Die mit der Kla­ge­er­he­bung

Lesen