Fortbestand von Unterlizenzen beim Erlöschen der Hauptlizenz

Fort­be­stand von Unter­li­zen­zen beim Erlö­schen der Haupt­li­zenz

Ein urhe­ber­recht­li­ches Nut­zungs­recht, das der Lizenz­ge­ber einem Lizenz­neh­mer ein­ge­räumt hat, fällt im Regel­fall, in dem die Ver­trags­par­tei­en nichts ande­res ver­ein­bart haben, mit der Been­di­gung des Lizenz­ver­tra­ges ipso iure an den Lizenz­ge­ber zurück . Das Erlö­schen der Haupt­li­zenz führt in aller Regel auch dann nicht zum Erlö­schen der Unter­li­zenz, wenn der

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Die nächste Taschenbuchauflage

Die nächs­te Taschen­buch­auf­la­ge

Das Recht des Ver­le­gers, Fol­ge­auf­la­gen eines Wer­kes zu ver­an­stal­ten, kann sich auch ohne aus­drück­li­che Erwäh­nung aus dem Gesamt­in­halt des Ver­lags­ver­tra­ges erge­ben. Ein Ver­le­ger, der das Recht hat, eine neue Auf­la­ge zu ver­an­stal­ten, ist nicht ver­pflich­tet, von die­sem Rech­te Gebrauch zu machen, § 17 VerlG. Zur Aus­übung des Rech­tes kann ihm

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Concierto de Aranjuez - das Verlagsrecht und das Nutzungsrecht

Con­cier­to de Aran­ju­ez – das Ver­lags­recht und das Nut­zungs­recht

Ein Ver­lags­ver­trag über ein Werk der Lite­ra­tur oder der Ton­kunst im Sin­ne des Ver­lags­ge­set­zes setzt ledig­lich vor­aus, dass der Ver­fas­ser sich ver­pflich­tet, dem Ver­le­ger das Werk zur Ver­viel­fäl­ti­gung und Ver­brei­tung für eige­ne Rech­nung zu über­las­sen, und der Ver­le­ger sich ver­pflich­tet, das Werk zu ver­viel­fäl­ti­gen und zu ver­brei­ten. Der Ver­fas­ser hat

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Digitalisierung in der Unibibliothek

Digi­ta­li­sie­rung in der Uni­bi­blio­thek

Das Land­ge­richt Frank­furt am Main hat­te in einem einst­wei­li­gen Ver­fü­gungs­ver­fah­ren über den Umfang der einer Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek zuste­hen­den Mög­lich­kei­ten der Digi­ta­li­sie­rung von ver­leg­ten Wer­ken und der Berech­ti­gung, die digi­ta­li­sier­ten Wer­ke Nut­zern der Biblio­thek zur Ver­fü­gung zu stel­len, zu ent­schei­den. Grund­la­ge des Ver­fah­rens waren die Anträ­ge eines Ver­la­ges, die dar­auf gerich­tet waren, einer

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Digitalisierung in der Universitätsbibliothek

Digi­ta­li­sie­rung in der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek

In wel­chem Umfang darf eine Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek ver­leg­te Wer­ke digi­ta­li­sie­ren und die digi­ta­li­sier­ten Wer­ke ihren Nut­zern zur Ver­fü­gung stel­len? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt das Land­ge­richt Fank­furt am Main in einem einst­wei­li­gen Ver­fü­gungs­ver­fah­ren zu beschäf­ti­gen, in dem ein Ver­lag bean­tragt hat­te, einer Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek die Digi­ta­li­sie­rung von Wer­ken aus sei­nem Ver­lags­pro­gramm

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