Die durch Steu­er­hin­ter­zie­hun­gen erspar­ten Auf­wen­dun­gen

Sind durch Steu­er­hin­ter­zie­hun­gen erspar­te Auf­wen­dun­gen in Höhe nicht gezahl­ter Steu­ern erlangt, stel­len Ver­mö­gens­ge­gen­stän­de, die mit dem ent­spre­chen­den Geld­be­trag ange­schafft wur­den, kei­ne Sur­ro­ga­te des Erlang­ten dar. Erspar­te Auf­wen­dun­gen als nicht­ge­gen­ständ­li­che Vor­tei­le ver­brau­chen sich bereits mit ihrer Inan­spruch­nah­me und unter­lie­gen von vorn­her­ein dem Wert­er­satz­ver­fall nur in ent­spre­chen­der Höhe; dies gilt auch in

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Zah­lungs­fä­hig – durch treu­wid­ri­ge Ver­mö­gens­ver­schie­bun­gen

Grund­sätz­lich ist es für die Beur­tei­lung der Zah­lungs­fä­hig­keit im insol­venz­recht­li­chen Sinn ohne Bedeu­tung, aus wel­chen Quel­len tat­säch­lich vor­han­de­ne Mit­tel des Schuld­ners stam­men . Es kommt nicht dar­auf an, ob sich der Schuld­ner die Zah­lungs­mit­tel auf red­li­che oder unred­li­che Wei­se beschafft hat. Insol­venz­recht­lich sind selbst aus Straf­ta­ten her­rüh­ren­de ille­ga­le Ein­künf­te als

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Kun­den­zah­lun­gen auf das Pri­vat­kon­to in der Unter­neh­mens­kri­se

Unter­neh­mens­be­zo­ge­ne For­de­run­gen, die im Wege der Glo­bal­zes­si­on einem Kre­dit­in­sti­tut zur Siche­rung abge­tre­ten wor­den sind, fal­len in die Insol­venz­mas­se; mit­hin sind sie auch taug­li­che Tat­ob­jek­te eines Bank­rotts. Ein Geschäfts­herr hat in der Unter­neh­mens­kri­se zu ver­hin­dern, dass sei­ne Ange­stell­ten, auch mit­ar­bei­ten­den Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge, betriebs­be­zo­ge­ne For­de­run­gen auf Pri­vat­kon­ten ein­zie­hen. Tut er dies nicht, kann

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