Unfall­wa­gen mit Vor­scha­den

Wel­che Anfor­de­run­gen sind an die Dar­le­gung des Unfall­scha­dens zu stel­len, wenn bereits eine frü­he­re Beschä­di­gung im sel­ben Scha­dens­be­reich erfolgt ist? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt das Han­sea­ti­sche Ober­lan­des­ge­richt Ham­burg zu befas­sen: Nach Ansicht des OLG Ham­burg muss der Anspruch­stel­ler in einem sol­chen Fall im Ein­zel­nen dar­le­gen, in wel­chem Umfang

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Gewalt­op­fer­ent­schä­di­gung und die Vor­schä­den

Für eine Ver­sor­gung nach dem Opfer­ent­schä­di­gungs­ge­setz genügt es, dass die Krank­heit in engem Anschluss an den belas­ten­den Vor­gang aus­ge­bro­chen ist und spä­ter kei­ne Umstän­de hin­zu­ge­kom­men sind, die die­sen Vor­gang als unwe­sent­lich für die aktu­ell bestehen­den Beschwer­den erschei­nen las­sen. Bestehen bei Opfern von Straf­ta­ten Zwei­fel, ob schon vor der Gewalt­tat Krank­heits­an­zei­chen

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Arbeits­un­fall mit dem Bizeps

Für den Riss der dista­len Bizeps­seh­ne an einem Arm ist das berufs­be­ding­te Anhe­ben einer (antei­li­gen) Last von 30 kg nicht wesent­lich kau­sal . Die­se Auf­fas­sung ver­trat jetzt das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg und ließ es dabei dahin­ge­stellt, ob bei dem phy­sio­lo­gisch unge­stört ablau­fen­den Hebe­vor­gang nicht bereits ein von außen ein­wir­ken­des Unfall­ereig­nis ver­neint wer­den

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Vor­er­kran­kung oder Unfall­fol­ge?

Wie weit rei­chen die Unfall­fol­gen? Auch wenn Men­schen für Erkran­kun­gen stets eine Ursa­che suchen und ger­ne mei­nen, bei fremd ver­schul­de­ten Unfäl­len fün­dig zu wer­den, so ist nicht jede Krank­heit nach einem Unfall auf die­sen zurück­zu­füh­ren. Einen sol­chen Fall hat­te das Land­ge­richt Coburg zu ent­schei­den: Im Jahr 2002 kam es zu

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