Potsdam Stadtschloss (Landtagsgebäude)

Auch in Bran­den­burg: Kei­ne ver­pflich­ten­de Pari­tät zur Landtagswahl

Das Zwei­te Gesetz zur Ände­rung des Bran­den­bur­gi­schen Lan­des­wahl­ge­set­zes – Pari­­té-Gesetz, das die poli­ti­schen Par­tei­en ver­pflich­tet, bei der Auf­stel­lung ihrer Lan­des­lis­ten für die Wah­len zum Land­tag Bran­den­burg abwech­selnd Frau­en und Män­ner zu berück­sich­ti­gen, ist ver­fas­sungs­wid­rig und damit nich­tig. Vor dem Ver­fas­sungs­ge­richt des Lan­des Bran­den­burg sind meh­re­re Ver­fas­sungs­be­schwer­de und Organ­streit­ver­fah­ren gegen das

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Thüringen

Das Thü­rin­ger Pari­täts­ge­setz – oder: kei­ne zwangs­wei­se Frau­en­quo­te bei der Landtagswahl

Das Thü­rin­ger Pari­täts­ge­setz, das den Par­tei­en star­re pari­tä­ti­sche Quo­ten für die Auf­stel­lung der Lan­des­lis­ten vor­gibt, ver­stößt gegen die Thü­rin­ger Ver­fas­sung ist des­halb nich­tig. Die gesetz­li­che Ver­pflich­tung poli­ti­scher Par­tei­en, ihre Lan­des­lis­ten abwech­selnd mit Frau­en und Män­nern zu beset­zen, beein­träch­tigt die Bür­ger in ihrem Recht auf freie und glei­che Wah­len (Art. 46

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Kom­mu­nal­wahl – Lis­ten­platz und Parteiaustritt

Tritt ein Wahl­be­wer­ber unmit­tel­bar nach der Kom­mu­nal­wahl aus der Par­tei oder Wäh­ler­ver­ei­ni­gung, über deren Lis­te er zum Stadt­rat kan­di­dier­te, aus, behält er gleich­wohl sein über die­se Lis­te errun­ge­nes Rats­man­dat. Der hier vom Ver­wal­tungs­ge­richt Köln ent­schie­de­nen Fall beruh­te auf der Kom­mu­nal­wahl in Lever­ku­sen: Am 25.05.2014 fan­den in Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len lan­des­weit Kom­mu­nal­wah­len statt.

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