Grenz­zaun – und die schon vor­han­de­ne Metall­wand des Nach­barn

Ein Grund­stücks­ei­gen­tü­mer, der nach § 14 Abs. 1 Satz 2 u. Abs. 2 Hess. Nach­bG einen Anspruch auf Mit­wir­kung an der Errich­tung der orts­üb­li­chen Ein­frie­dung auf der Gren­ze hat, kann von dem Grund­stücks­nach­barn die Besei­ti­gung einer bereits vor­han­de­nen Ein­frie­dung ver­lan­gen, wenn und soweit dies zur Erfül­lung sei­nes gesetz­li­chen Ein­frie­dungs­an­spruchs erfor­der­lich ist. In dem

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Der blick­dich­te Zaun

Die Errich­tung eines blick­dich­ten Zauns zum Nach­bar­grund­stück ver­stößt nach Ansicht des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin nicht zwin­gend gegen das bau­recht­li­che Ver­un­stal­tungs­ver­bot. In dem hier ent­schie­de­nen Fall hat­te der Eigen­tü­mer eines Grund­stücks in Ber­­lin-Lich­­ten­berg geklagt, dass mit einem Dop­pel­haus bebaut ist. Die ande­re Dop­pel­haus­hälf­te befin­det sich auf dem Nach­bar­grund­stück. Rück­wär­tig befin­det sich eine

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Der Nach­bar und der Metall­git­ter­zaun

Ein Metall­git­ter­zaun ist kein Draht­zaun im Sin­ne des baden-wür­t­­te­m­ber­gi­­schen Nach­bar­rechts­ge­set­zes. Im hier vom Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he ent­schie­de­nen Fall hat der unmit­tel­bar ent­lang der Ost­gren­ze des Grund­stücks errich­te­te Zaun – von der Ober­flä­che des Grund­stücks des Nach­barn aus gemes­sen – eine Höhe von 2, 15 m und über­schrei­tet damit die dort zuläs­si­ge Höhe einer

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Bam­bus­he­cke am Nach­bar­grund­stück

Eine Anpflan­zung von Bam­bus (Gat­tung Phyl­los­tachys) kann im Sin­ne des baden-wür­t­­te­m­ber­gi­­schen Nach­bar­rechts als Hecke anzu­se­hen sein, auch wenn Bam­bus im bota­ni­schen Sin­ne den Grä­sern zuzu­rech­nen ist. Der Nach­bar hat daher einen Anspruch auf Rück­schnitt der Bam­bus­he­cke auf eine Höhe von 1, 80 m gemäß § 12 Abs. 3 NRG, da es sich bei

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