Die nicht mehr auffindbaren Zeugen - und die Verwertung ihrer früheren Aussagen

Die nicht mehr auf­find­ba­ren Zeu­gen – und die Ver­wer­tung ihrer frü­he­ren Aus­sa­gen

Das Gericht ist an der Ver­wer­tung frü­he­rer Aus­sa­gen heu­te nicht mehr auf­find­ba­rer Zeu­gen nicht dadurch gehin­dert, dass der Ange­klag­te oder sein Ver­tei­di­ger ihr Kon­fron­ta­ti­ons­recht aus Art. 6 Abs. 3 Buchst. d EMRK nicht aus­üben konn­ten. Abs. 3 Buchst. d EMRK garan­tiert – als eine beson­de­re Aus­for­mung des Grund­sat­zes des fai­ren Ver­fah­rens nach Art. 6 Abs. 1 Satz

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Das Opfer im Strafprozess - und das Recht auf eine audiovisuelle Zeugenvernehmung

Das Opfer im Straf­pro­zess – und das Recht auf eine audio­vi­su­el­le Zeu­gen­ver­neh­mung

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt stemmt sich gegen eine per­sön­li­che Ver­neh­mung einer trau­ma­ti­sier­ten Opfer­zeu­gin in einem Straf­pro­zess und hat dem Land­ge­richt Wald­s­hut-Tien­­gen mit­tels einer Einst­wei­li­gen Anord­nung bis zur Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts in der Haupt­sa­che die Ver­neh­mung einer Zeu­gin unter­sagt, sofern die­se Ver­neh­mung nicht als audio­vi­su­el­le Zeu­gen­ver­neh­mung gemäß § 247a Absatz 1 StPO durch­ge­führt wird.

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