Landgericht Bremen

Der nicht erschie­ne­ne, über­flüs­si­ge Zeu­ge – und das Ord­nungs­geld

Die Ver­hän­gung eines Ord­nungs­gel­des gegen einen ord­nungs­ge­mäß gela­de­nen, nicht erschie­nen Zeu­gen ist aus­ge­schlos­sen, wenn das Aus­blei­ben für den wei­te­ren Fort­gang des Pro­zess­ver­fah­rens fol­gen­los war. Zwar kann sich ein Zeu­ge nicht – erst recht wie­der­holt – dadurch ent­schul­di­gen, dass eine Par­tei oder der Pro­zess­be­voll­mäch­tig­te einer Par­tei ihm gegen­über erklärt habe, er

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Bundesfinanzhof (BFH)

Beschwer­de des Zeu­gen gegen die Ladungs­ver­fü­gung

Zwar bestimmt § 128 Abs. 2 FGO aus­drück­lich, dass u.a. pro­zess­lei­ten­de Ver­fü­gun­gen ‑zu denen auch Ladun­gen gehö­ren – nicht mit der Beschwer­de ange­foch­ten wer­den kön­nen. Der Anwen­dungs­be­reich die­ser Vor­schrift ist jedoch teleo­lo­gisch zu redu­zie­ren. In den Geset­zes­ma­te­ria­li­en ist die Erwei­te­rung des Kata­logs des § 128 Abs. 2 FGO durch das Zwei­te Gesetz

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Bundesfinanzhof (BFH)

Zeu­gen­la­dung durch den Bericht­erstat­ter

Nach § 79 Abs. 3 FGO darf der Bericht­erstat­ter ein­zel­ne Bewei­se nur inso­weit erhe­ben, als dies zur Ver­ein­fa­chung der Ver­hand­lung vor dem Gericht sach­dien­lich und von vorn­her­ein anzu­neh­men ist, dass das Gericht das Beweis­ergeb­nis auch ohne unmit­tel­ba­ren Ein­druck von dem Ver­lauf der Beweis­auf­nah­me sach­ge­mäß zu wür­di­gen ver­mag. Nach ein­hel­li­ger Auf­fas­sung in

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