Zwangs­ver­stei­ge­rung – und die unrich­ti­ge Mit­tei­lung der Ansprü­che durch das Amts­ge­richt

Ein Zuschlags­ver­sa­gungs­grund nach § 83 Nr. 6 ZVG lässt nicht auf die inhalt­li­che Unrich­tig­keit der nach § 41 Abs. 2 ZVG erfolg­ten Mit­tei­lung des Voll­stre­ckungs­ge­richts stüt­zen, sofern die­ser Feh­ler im Ver­stei­ge­rungs­ter­min kor­ri­giert wur­de. Gemäß § 41 Abs. 2 ZVG soll im Lau­fe der vier­ten Woche vor dem Ter­min den Betei­lig­ten mit­ge­teilt wer­den, auf

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Zwangs­ver­stei­ge­rung – nach Abtre­tung der Grund­schuld

Eine Unzu­läs­sig­keit der Zwangs­ver­stei­ge­rung i.S.d. § 83 Nr. 6 ZVG lässt sich nicht mit dem Ein­wand des Schuld­ners begrün­den, der nun­mehr die Zwangs­ver­stei­ge­rung betrei­ben­de Gläu­bi­ger sei nicht in den jewei­li­gen Siche­rungs­ver­trag ein­ge­tre­ten, so dass die Voll­stre­ckungs­klau­sel nicht habe erteilt wer­den dür­fen . Hier­bei han­delt es sich näm­lich um einen mate­ri­ell­recht­li­chen Ein­wand,

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Zuschlag in der Zwangs­ver­stei­ge­rung – und der fal­sche Zins­be­ginn

Ein Zuschlags­ver­sa­gungs­grund gemäß § 83 Nr. 6 ZVG ergibt sich nicht aus der Behaup­tung des Schuld­ners, die dem Gläu­bi­ger erteil­ten Voll­stre­ckungs­klau­seln sei­en im Hin­blick auf den dort auf­ge­führ­ten, vor dem 1.01.2005 lie­gen­den Zins­be­ginn inhalt­lich unzu­tref­fend. Der Nach­prü­fung des Voll­stre­ckungs­or­gans – hier des Voll­stre­ckungs­ge­richts – unter­liegt nur, ob eine Klau­sel vor­han­den ist

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Das dop­pelt aus­ge­bo­te­ne Grund­stück und die Ver­stei­ge­rungs­be­din­gun­gen

Wird ein Grund­stück dop­pelt aus­ge­bo­ten, obwohl die ver­lang­ten abwei­chen­den Bedin­gun­gen den gesetz­li­chen Bedin­gun­gen inhalt­lich ent­spre­chen, ist der Zuschlags­ver­sa­gungs­grund des § 83 Nr. 1 ZVG gege­ben. Die Vor­aus­set­zun­gen des § 83 Nr. 1 ZVG sind erfüllt, weil die Vor­schrift des § 59 Abs. 2 ZVG ver­letzt ist. Die­se lässt ein Dop­pel­aus­ge­bot nur zu, wenn

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