Zuschlag in der Zwangs­ver­stei­ge­rung – und der fal­sche Zins­be­ginn

Ein Zuschlags­ver­sa­gungs­grund gemäß § 83 Nr. 6 ZVG ergibt sich nicht aus der Behaup­tung des Schuld­ners, die dem Gläu­bi­ger erteil­ten Voll­stre­ckungs­klau­seln sei­en im Hin­blick auf den dort auf­ge­führ­ten, vor dem 1.01.2005 lie­gen­den Zins­be­ginn inhalt­lich unzu­tref­fend.

Zuschlag in der Zwangs­ver­stei­ge­rung – und der fal­sche Zins­be­ginn

Der Nach­prü­fung des Voll­stre­ckungs­or­gans – hier des Voll­stre­ckungs­ge­richts – unter­liegt nur, ob eine Klau­sel vor­han­den ist und ob sie wirk­sam erteilt wur­de, nicht hin­ge­gen, ob sie erteilt wer­den durf­te, soweit sie nicht wofür hier nichts spricht – nich­tig ist 1.

BGh, Beschluss vom 16. März 2017 – V ZA 11/​17

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 13.10.2016 – V ZB 174/​15, NJW 2017, 411 Rn. 16 mwN[]