Flücht­lings­an­er­ken­nung durch Zwangsheirat

Die Aner­ken­nung als Flücht­ling kann in einer dro­hen­den Zwangs­ver­hei­ra­tung begrün­det sein. Denn die mit einer Zwangs­ver­hei­ra­tung ein­her­ge­hen­den Rechts­ver­let­zun­gen, die auch die Anwen­dung phy­si­scher und psy­chi­scher Gewalt mit ein­schlie­ßen, han­delt es sich um eine schwer­wie­gen­de Ver­let­zung grund­le­gen­der Men­schen­rech­te im Sin­ne des Art. 9 Abs. 1 lit. b RL 2004/​83/​EG. Vor die­sen Zwangs­ver­hei­ra­tun­gen und den

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Zwangs­hei­rat, Schein­ehe und sons­ti­ges Ausländerrecht

Das Bun­des­ka­bi­nett hat heu­te den Ent­wurf eines Geset­zes zur Bekämp­fung der Zwangs­hei­rat und zum bes­se­ren Schutz der Opfer von Zwangs­hei­rat sowie zur Ände­rung wei­te­rer auf­­en­t­halts- und asyl­recht­li­cher Vor­schrif­ten in das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren ein­ge­bracht. Zwangs­hei­rat Den Schwer­punkt des Gesetz­ent­wurfs bil­den ver­bes­ser­te Rege­lun­gen zur Bekämp­fung der Zwangs­hei­rat und zum Schutz der Opfer von

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