Zwangs­voll­stre­ckungs­un­ter­klä­rung des Mieters

Bei einer nota­ri­ell beur­kun­de­ten Unter­wer­fung des Mie­ters unter die sofor­ti­ge Zwangs­voll­stre­ckung wegen der lau­fen­den Mie­ten (§ 794 Abs. 1 Nr. 5 ZPO) han­delt es sich nicht um eine Sicher­heit im Sin­ne von § 551 Abs. 1, 4, § 232 BGB. Der Umstand, dass der Wohn­raum­mie­ter bereits eine Kau­ti­on von drei Monats­mie­ten geleistet

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Pau­scha­le Voll­stre­ckungs­un­ter­wer­fungs­er­klä­run­gen im Grundstückskaufvertrag

Pau­scha­le Unter­wer­fungs­er­klä­run­gen sind mit dem Kon­kre­ti­sie­rungs­ge­bot des § 794 Abs. 1 Nr. 5 ZPO unver­ein­bar. Der Ver­stoß gegen das Kon­kre­ti­sie­rungs­ge­bot führt zur Unwirk­sam­keit der Unter­wer­fungs­er­klä­rung. Sie kann mit der pro­zes­sua­len Gestal­tungs­kla­ge ana­log § 767 ZPO (Titel­ge­gen­kla­ge) gel­tend gemacht wer­den. Die Her­aus­ga­be der voll­streck­ba­ren Aus­fer­ti­gung einer Urkun­de mit einer Unter­wer­fungs­er­klä­rung kann analog §

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Voll­stre­ckung aus einer Grund­schuld – und der ein­ge­tra­ge­ne Nießbrauch

Hat sich der Grund­stücks­ei­gen­tü­mer in einer nota­ri­el­len Grund­schuld­be­stel­lungs­ur­kun­de der sofor­ti­gen Zwangs­voll­stre­ckung in der Wei­se unter­wor­fen, dass die Zwangs­voll­stre­ckung aus der Urkun­de gegen den jewei­li­gen Eigen­tü­mer des Grund­stücks zuläs­sig sein soll, kann gegen den Berech­tig­ten eines im Rang nach der Grund­schuld in das Grund­buch ein­ge­tra­ge­nen Nieß­brauchs eine die ein­ge­schränk­te Rechts­nach­fol­ge ausweisende

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