Unfall bei Eisglätte

Ver­lässt ein Unfall­be­tei­lig­ter wegen eines Auf­fahr­un­falls bei eis­glat­ter Fahr­bahn sein Fahr­zeug, um sich über die Unfall­fol­gen zu infor­mie­ren, eröff­net er dadurch nicht selbst einen eigen­stän­di­gen Gefah­ren­kreis. Stürzt er infol­ge der Eis­glät­te, ver­wirk­licht sich nicht eine auf­grund der Stra­ßen­ver­hält­nis­se gege­be­ne all­ge­mei­ne Unfall­ge­fahr, son­dern die beson­de­re durch den Unfall ent­stan­de­ne Gefah­ren­la­ge. Der

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Der nicht ange­leg­te Sicherheitsgurt

Mit der Fra­ge einer Haf­tungs­kür­zung wegen Mit­ver­schul­dens bei Nicht­an­le­gen des Sicher­heits­gurts hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen. Anlass hier­zu bot ein Fall aus Baden-Baden: Die Klä­ge­rin befuhr mit ihrem Pkw nachts gegen 3:10 Uhr eine Bun­des­au­to­bahn und ver­lor aus unge­klär­ten Grün­den die Kon­trol­le über ihr Fahr­zeug. Die­ses geriet ins

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Ohne Sicher­heits­gurt bei zwei auf­ein­an­der­fol­gen­den Unfällen

Hat ein Fah­rer nicht gemäß § 21a Abs. 1 StVO den vor­ge­schrie­be­ne Sicher­heits­gur­te wäh­rend der Fahrt ange­legt und es kommt zu einem Unfall, kann es bezüg­lich der Kör­per­schä­den zu einer Haf­tungs­kür­zung wegen Mit­ver­ur­sa­chung füh­ren. gemäß § 34 Abs. 1 Nr. 2 StVO sogar dazu ver­pflich­tet, näm­lich um die Unfall­stel­le sichern zu kön­nen. Ereignet

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Fik­ti­ver Scha­dens­er­satz trotz spä­te­ren Zweitunfall

Der Geschä­dig­te kann vom Schä­di­ger die fik­ti­ven Kos­ten der Repa­ra­tur sei­nes Pkw auch dann ver­lan­gen, wenn das Fahr­zeug bei einem spä­te­ren Unfall am glei­chen Karos­se­rie­teil zusätz­lich beschä­digt wor­den ist, die Repa­ra­tur des Zweit­scha­dens zwangs­läu­fig zur Besei­ti­gung des Erst­scha­dens geführt hat und der Kas­ko­ver­si­che­rer des Geschä­dig­ten auf­grund sei­ner Ein­stands­pflicht für den

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