Kindergeldanspruch bei deutschem Zweitwohnsitz

Kin­der­geld­an­spruch bei deut­schem Zweit­wohn­sitz

Ein deut­scher Staats­an­ge­hö­ri­ger, der mit sei­ner Fami­lie den Lebens­mit­tel­punkt in Tsche­chi­en teilt und dort sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig beschäf­tigt ist, hat Anspruch auf deut­sches (Differenz-)Kindergeld, wenn er in Deutsch­land einen Zweit­wohn­sitz bei­be­hält. Die Anspruchs­be­rech­ti­gung nach § 62 Abs. 1 Nr. 1 EStG setzt weder vor­aus, dass sich der Anspruchs­be­rech­tig­te über­wie­gend im Inland auf­hält (z.B. mehr

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Doppelte Haushaltsführung bei kinderlosen, nichtehelichen Lebensgemeinschaften

Dop­pel­te Haus­halts­füh­rung bei kin­der­lo­sen, nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaf­ten

Bei kin­der­lo­sen, nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaf­ten ist die Aner­ken­nung einer "Dop­pel­ten Haus­halt­füh­rung" oft­mals schwie­rig, da die Finanz­ver­wal­tung an der beruf­li­chen Ver­an­las­sung zwei­felt. Dies zeigt auch ein aktu­ell vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­ner Fall. Dort hat­te das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­den, dass bei einem Steu­er­pflich­ti­gen, der neben sei­ner fort­be­stehen­den Woh­nung am Beschäf­ti­gungs­ort ohne zeit­li­chen Zusam­men­hang

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