Flot­ten­ver­brauch bei Klein­trans­por­tern

Der EU-Umwelt­mi­nis­ter­rat hat heu­te neue Rege­lun­gen zum CO2-Aus­stoß von leich­ten Nutz­fahr­zeu­gen ver­ab­schie­det. Die neu­en Regeln beru­hen auf einer Eini­gung, die zuvor zwi­schen Rat und Euro­päi­schem Par­la­ment erzielt wur­de. Mit den zukünf­ti­gen Rege­lun­gen zur CO2-Min­de­rung sol­len kla­re Vor­ga­ben geschaf­fen wer­den, um den Kraft­stoff­ver­brauch leich­ter Nutz­fahr­zeu­gen deut­lich zu sen­ken.

Flot­ten­ver­brauch bei Klein­trans­por­tern

Bis zum Jahr 2020 müs­sen leich­te Nutz­fahr­zeu­ge (Klein­trans­por­ter) ihre Emis­sio­nen durch­schnitt­lich um rund 27% auf 147 Gramm CO2 pro gefah­re­nen Kilo­me­ter min­dern, dies ent­spricht in etwa einem Ver­brauch von 5,6 Liter Die­sel auf 100 km. Außer­dem ist für 2017 ein Zwi­schen­ziel von 175 Gramm CO2 pro Kilo­me­ter (ent­spre­chend ca. 6,7 Liter Die­sel auf 100 km) fest­ge­legt, das ab 2014 schritt­wei­se ein­ge­führt wird. Als Anreiz zur Ein­hal­tung der Ziel­wer­te sind Straf­zah­lun­gen für die Fahr­zeug­her­stel­ler bei deren Über­schrei­tung vor­ge­se­hen.

Nach­dem 2009 Rege­lun­gen zur Min­de­rung der CO2-Emis­sio­nen bei Pkw ver­ab­schie­det wor­den sind, fol­gen nun die ver­gleich­ba­ren Rege­lun­gen für leich­te Nutz­fahr­zeu­ge. Die­se machen rund 6% der CO2-Emis­sio­nen des Stra­ßen­ver­kehrs aus.

Die zukünf­ti­ge Ver­ord­nung sieht dar­über hin­aus Anrei­ze für Fahr­zeu­ge vor, die beson­ders wenig CO2 emit­tie­ren, wie zum Bei­spiel Plug-In-Hydrid- und Elek­tro­fahr­zeu­ge. Fer­ner wer­den auch inno­va­ti­ve Tech­no­lo­gien geför­dert, die zusätz­li­che Kraft­stoff­ein­spa­run­gen brin­gen, so genann­te Öko-Inno­va­tio­nen. Das sind zum Bei­spiel LED-Leuch­ten oder ein ver­bes­ser­tes Wär­me­ma­nage­ment des Motors.