Umwelt­in­for­ma­ti­on und Dienst­wa­gen

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf hat jetzt einer auf Vor­schrif­ten des Umwelt­in­for­ma­ti­ons­ge­set­zes und des Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­set­zes gestütz­ten Kla­ge gegen den Minis­ter­prä­si­den­ten des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len statt­ge­ge­ben, Aus­kunft dar­über zu ertei­len, wel­chen Modell­typ, wel­che Höchst­ge­schwin­dig­keit und wel­che CO² Emis­si­ons­wer­te der emis­si­ons­träch­tigs­te Dienst­wa­gen sei­ner Dienst­fahr­zeu­ge hat, und zwar beschränkt auf die Daten des betref­fen­den Seri­en­fahr­zeu­ges ohne Berück­sich­ti­gung sei­ner etwai­gen Spe­zi­al­aus­füh­rung.

Umwelt­in­for­ma­ti­on und Dienst­wa­gen

Nach Auf­fas­sung der Düs­sel­dor­fer Ver­wal­tungs­rich­ter sind die­se Daten so all­ge­mein, dass sie eine wie auch immer gear­te­te Gefähr­dung des Minis­ter­prä­si­den­ten aus­schlie­ßen und als Daten eines Seri­en­fahr­zeu­ges auch bei Her­stel­lern und Händ­lern abfrag­ba­re Min­dest­wer­te dar­stel­len, die kei­nen Rück­schluss auf eine bestimm­te Sicher­heits­aus­rüs­tung des kon­kre­ten Fahr­zeu­ges zulas­sen. Die ursprüng­lich erho­be­ne wei­ter­ge­hen­de Aus­kunfts­kla­ge hat die Deut­sche Umwelt­hil­fe e.V. auf Anre­gung des Gerichts zurück­ge­nom­men.

Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf, Urteil vom 9. Okto­ber 2009 – 26 K 5707/​08