Ände­rung der Vor­ein­stel­lung II

Wer den Auf­trag eines Kun­den, eine Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­dienst­leis­tung (hier: Vor­ein­stel­lung des Tele­fon­an­schlus­ses) in der Wei­se zu erbrin­gen, dass (auch) Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­dienst­leis­tun­gen eines ande­ren Anbie­ters in Anspruch genom­men wer­den kön­nen, auf­trags­wid­rig bewusst so aus­führt, dass nicht die Dienst­leis­tun­gen des ande­ren Anbie­ters, son­dern (nur) die eige­nen in Anspruch genom­men wer­den, behin­dert den Mit­be­wer­ber unlau­ter.

Ände­rung der Vor­ein­stel­lung II

Die (in dem Ver­fah­ren beklag­te) Tele­kom wird's nicht freu­en.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 5. Febru­ar 2009 – I ZR 119/​06