Ombuds­stel­le für Investmentfonds

Mit Beginn die­ses Monats hat die Ombuds­stel­le für Invest­ment­fonds beim Bun­des­ver­band für Invest­ment und Asset Manage­ment (BVI) ihre Arbeit auf­ge­nom­men. Sie kann von Anle­gern ein­ge­schal­tet wer­den, wenn sie der Ansicht sind, dass eine Fonds­ge­sell­schaft gegen Vor­schrif­ten des Invest­ment­ge­set­zes ver­sto­ßen hat. Das Ver­fah­ren vor der Ombuds­stel­le ist für Ver­brau­cher kostenlos.

Ombuds­stel­le für Investmentfonds

Die Ein­rich­tung der Ombuds­stel­le wur­de mög­lich, nach­dem das Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen am 19. August 2011 die Ver­fah­rens­ord­nung zur außer­ge­richt­li­chen Bei­le­gung von Ver­brau­cher­rechts­strei­tig­kei­ten geneh­migt hat­te. Anle­ger von Invest­ment­fonds kön­nen künf­tig im Rah­men eines Schlich­tungs­an­trags ihre Beschwer­den direkt bei der unab­hän­gi­gen Ombuds­stel­le vor­tra­gen. Damit wird den Ver­brau­chern eine leicht zugäng­li­che, kos­ten­güns­ti­ge und schnel­le Mög­lich­keit eröff­net, etwai­ge Ansprü­che ohne Ein­schal­tung der Gerich­te gel­tend zu machen. 

Bereits seit dem 1. Juli 2011 kön­nen die Ver­brau­cher bei Strei­tig­kei­ten im Zusam­men­hang mit dem Invest­ment­ge­setz die Schlich­tungs­stel­le der Bun­des­an­stalt für Finanz­dienst­leis­tun­gen anru­fen. Die Ombuds­stel­le des BVI ist zustän­dig für Schlich­tungs­auf­ga­ben ihrer Mit­glieds­un­ter­neh­men und ande­rer Unter­neh­men, die sich die­sem Schlich­tungs­ver­fah­ren ange­schlos­sen haben.