Ver­dienst­aus­fall: Wer bezahlt den Kre­dit zurück?

Der Ver­lust der Arbeits­stel­le, plötz­li­che Umsatz­ein­brü­che oder der wie auch immer gear­te­te Ein­bruch der Boni­tät kommt meist ganz ohne Vor­war­nung. Was aber bedeu­tet das für lau­fen­de Dar­le­hen? Wel­che recht­li­che Grund­la­ge gibt es für die­ses Sze­na­rio und was kann der Kre­dit­neh­mer tun?

Ver­dienst­aus­fall: Wer bezahlt den Kre­dit zurück?

Der Ernst­fall kommt stets uner­war­tet

Foto: © Perry Mastrovito / Design Pics/Valueline/Thinkstock
Foto: © Per­ry Mastro­vi­to /​Design Pics/​Valueline/​Thinkstock

Einen güns­ti­gen Kre­dit und alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen rund um das The­ma fin­det man heut­zu­ta­ge ganz leicht im Inter­net auf Por­ta­len wie bei Kre­dit­tipps. Bevor ein Dar­le­hen aber über­haupt bewil­ligt wird, strengt das jewei­li­ge Kre­dit­in­sti­tut erfah­rungs­ge­mäß eine Boni­täts­prü­fung an. Hier­bei wird die Kre­dit­wür­dig­keit des poten­zi­el­len Kre­dit­neh­mers ermit­telt. Im Rah­men die­ses Pro­zes­ses kal­ku­liert die Bank auch den Fall des plötz­li­chen Ver­dienst­aus­falls. Ob jemand also ent­spre­chen­de Sicher­hei­ten und Rück­la­gen hat, spielt bei der Ver­ga­be eine maß­geb­li­che Rol­le. Wenn aber die finan­zi­el­len Res­sour­cen erschöpft sind und zum Bei­spiel plötz­li­che Arbeits­lo­sig­keit das Beglei­chen der monat­li­chen Raten unmög­lich macht, ist guter Rat teu­er. Alles, was mit dem Kre­dit­we­sen zu tun hat, ist in Deutsch­land natür­lich gesetz­lich fun­da­men­tiert und gere­gelt. So zum Bei­spiel auch, dass die Ban­ken stets in der Pflicht ste­hen, die Kun­den im Vor­feld über even­tu­el­le Risi­ken auf­zu­klä­ren. Prin­zi­pi­ell sind die ver­trag­li­chen Klau­seln bei einer Kre­dit­auf­nah­me jedoch bin­dend. Die Kre­dit­neh­mer kön­nen sich selbst schüt­zen, indem sie im Ernst­fall rich­tig han­deln. Wir ver­ra­ten, wie das geht:

Zah­lungs­un­fä­hig­keit bei Arbeits­lo­sig­keit ? das rich­ti­ge Vor­ge­hen

Kann man den Kre­dit nicht mehr bedie­nen, soll­te man sich sofort mit der jewei­li­gen Bank zusam­men­set­zen. Je nach Höhe des Kre­dits bie­ten sich ver­schie­de­ne Lösun­gen an. Bei einem Klein­kre­dit kommt bei­spiels­wei­se eine kurz­fris­ti­ge Stun­dung infra­ge ? das dürf­te eigent­lich kein Pro­blem dar­stel­len. Damit man gar nicht erst in eine sol­che Bre­douil­le gerät, gibt es die Mög­lich­keit, das Dar­le­hen bereits bei der Auf­nah­me abzu­si­chern. Das erfolgt über die soge­nann­te Rest­schuld­ver­si­che­rung. Außer­dem soll­te der Kre­dit­neh­mer natür­lich nie ein Dar­le­hen auf­neh­men, wenn er sich unsi­cher über Rück­la­gen und die eige­ne finan­zi­el­le Zukunft ist.