Gering­fü­gi­ger Man­gel

Ein Sach­man­gel, der dem Gesamt­kauf­preis­an­spruch des Ver­käu­fers ent­ge­gen gehal­ten wer­den könn­te, liegt nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Ober­lan­des­ge­richts Koblenz nicht vor, wenn er nur einen Wert von weni­ger als fünf Pro­zent des Kauf­prei­ses aus­macht. Auch darf der Käu­fer im Pro­zess es nicht im Unkla­ren las­sen, wel­che Gegen­rech­te er gel­tend machen will, wenn jeden­falls eine wei­te­re Nach­bes­se­rung in dem von ihm gewünsch­ten Sin­ne ein­deu­tig unmög­lich ist.

Gering­fü­gi­ger Man­gel

OLG Koblenz, Urteil vom 27. März 2006 – 12 U 76/​05