Befris­tung eines Arbeits­ver­tra­ges wegen einer Wie­der­ein­stel­lungs­zu­sa­ge

Die mit einer Wie­der­ein­stel­lungs­zu­sa­ge ein­ge­gan­ge­ne Ver­pflich­tung des Arbeit­ge­bers gegen­über einem aus­ge­schie­de­nen Arbeit­neh­mer kann als sons­ti­ger, in § 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 – 8 TzB­fG nicht genann­ter Sach­grund iSv. § 14 Abs. 1 Satz 1 TzB­fG die Befris­tung des Arbeits­ver­trags mit einem ande­ren Arbeit­neh­mer recht­fer­ti­gen, wenn nach dem Inhalt der Wie­der­ein­stel­lungs­zu­sa­ge mit der Gel­tend­ma­chung des Wie­der­ein­stel­lungs­an­spruchs in abseh­ba­rer Zeit ernst­haft zu rech­nen ist und die befris­te­te Ein­stel­lung einer Ersatz­kraft geeig­net ist, eine Beschäf­ti­gungs­mög­lich­keit für den Fall der Wie­der­ein­stel­lung des aus­ge­schie­de­nen Arbeit­neh­mers frei­zu­hal­ten.

Befris­tung eines Arbeits­ver­tra­ges wegen einer Wie­der­ein­stel­lungs­zu­sa­ge

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 2. Juni 2010 – 7 AZR 136/​09