Das Maß­re­ge­lungs­ver­bot des Arbeit­ge­bers – und sei­ne Gren­zen

Das Maß­re­ge­lungs­ver­bot aus § 612 a BGB ist nur dann ver­letzt, wenn zwi­schen der Benach­tei­li­gung und der Rechts­aus­übung ein unmit­tel­ba­rer Zusam­men­hang besteht.

Das Maß­re­ge­lungs­ver­bot des Arbeit­ge­bers – und sei­ne Gren­zen

Die zuläs­si­ge Rechts­aus­übung muss der tra­gen­de Grund, d.h. das wesent­li­che Motiv für die benach­tei­li­gen­de Maß­nah­me sein. Es reicht nicht aus, dass die Rechts­aus­übung nur den äuße­ren Anlass für die Maß­nah­me bie­tet [1].

Lan­des­ar­beits­ge­richt Ham­burg., Urteil vom 24. Febru­ar 2016 – 6 Sa 31/​15 [2]

  1. BAG 14.03.2007 – 5 AZR 420/​06 –, BAGE 122, 1 ff. 34[]
  2. nicht rkr.: BAG – 5 AZR 337/​16[]