Ord­nungs­ge­mä­ße Rechts­mit­tel­be­grün­dung

ur ord­nungs­ge­mä­ßen Begrün­dung der Revi­si­on müs­sen gemäß § 72 Abs. 5 ArbGG iVm. § 551 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 ZPO die Revi­si­ons­grün­de ange­ge­ben wer­den.

Ord­nungs­ge­mä­ße Rechts­mit­tel­be­grün­dung

Bei Sach­rü­gen sind die­je­ni­gen Umstän­de bestimmt zu bezeich­nen, aus denen sich die Rechts­ver­let­zung ergibt (§ 551 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a ZPO). Die Revi­si­ons­be­grün­dung muss die Rechts­feh­ler des Lan­des­ar­beits­ge­richts so auf­zei­gen, dass Gegen­stand und Rich­tung des Revi­si­ons­an­griffs erkenn­bar sind. Daher muss die Revi­si­ons­be­grün­dung eine Aus­ein­an­der­set­zung mit den tra­gen­den Grün­den des ange­foch­te­nen Urteils ent­hal­ten [1].

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 4. August 2016 – 6 AZR 129/​15

  1. vgl. BAG 8.07.2015 – 4 AZR 323/​14, Rn. 8; 16.04.2015 – 6 AZR 352/​14, Rn. 14, 15[]