Her­an­zie­hung zu einem jugend­hil­fe­recht­li­chen Kos­ten­bei­trag

Die §§ 91 ff. SGB VIII in der Fas­sung vom 10.12 2008 stel­len eine aus­rei­chen­de gesetz­li­che Grund­la­ge für die Her­an­zie­hung zu einem jugend­hil­fe­recht­li­chen Kos­ten­bei­trag dar. Sie genü­gen ins­be­son­de­re dem Bestimmt­heits­ge­bot.

Her­an­zie­hung zu einem jugend­hil­fe­recht­li­chen Kos­ten­bei­trag

Nach § 91 Abs. 1 Nr. 5 b SGB VIII wer­den zur Hil­fe zur Erzie­hung in einem Heim oder einer sons­ti­gen betreu­ten Wohn­form (§ 34 SGB VIII) Kos­ten­bei­trä­ge erho­ben. Nach § 92 Abs. 1 Nr. 5 SGB VIII sind Eltern­tei­le zu den Kos­ten der in § 91 Abs. 1 SGB VIII genann­ten Leis­tun­gen aus ihrem Ein­kom­men nach Maß­ga­be der §§ 93 und 94 SGB VIII her­an­zu­zie­hen. Die Her­an­zie­hung erfolgt durch Erhe­bung eines Kos­ten­bei­trags, der durch Leis­tungs­be­scheid fest­ge­setzt wird; Eltern­tei­le wer­den getrennt her­an­ge­zo­gen (§ 92 Abs. 2 SGB VIII). Nach § 94 Abs. 1 Satz 1 SGB VIII sind die Kos­ten­bei­trags­pflich­ti­gen aus ihrem Ein­kom­men in ange­mes­se­nem Umfang zu den Kos­ten her­an­zu­zie­hen. Für die Bestim­mung des Umfangs sind bei jedem Eltern­teil die Höhe des nach § 93 SGB VIII ermit­tel­ten Ein­kom­mens und die Anzahl der Per­so­nen, die min­des­tens im glei­chen Rang wie der unter­ge­brach­te jun­ge Mensch oder Leis­tungs­be­rech­tig­te nach § 19 SGB VIII unter­halts­be­rech­tigt sind, ange­mes­sen zu berück­sich­ti­gen (§ 94 Abs. 2 SGB VIII). Für die Fest­set­zung der Kos­ten­bei­trä­ge sind sodann die nach Ein­kom­mens­grup­pen gestaf­fel­ten Pau­schal­be­trä­ge der Kos­ten­bei­trags­ver­ord­nung maß­geb­lich (§ 94 Abs. 5 SGB VIII).

Die­se Rechts­vor­schrif­ten, ins­be­son­de­re die §§ 93 und 94 SGB VIII in der hier maß­geb­li­chen Fas­sung vom 10.12 2008 1, stel­len ent­ge­gen der Auf­fas­sung des Ver­wal­tungs­ge­richts eine aus­rei­chen­de gesetz­li­che Grund­la­ge für die Her­an­zie­hung des Vaters zu einem jugend­hil­fe­recht­li­chen Kos­ten­bei­trag dar. Sie genü­gen ins­be­son­de­re dem rechts­staat­li­chen Bestimmt­heits­ge­bot.

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hat in sei­nem Urteil vom 19.03.2013 2 u. a. zu der Fra­ge, ob die §§ 93 f. SGB VIII in der Fas­sung vom 14.12 2006 und der Fas­sung vom 10.12 2008 dem Bestimmt­heits­ge­bot genü­gen, Fol­gen­des aus­ge­führt:

Soweit das Ver­wal­tungs­ge­richt den Kos­ten­bei­trags­be­scheid der Beklag­ten auf­ge­ho­ben hat, beruht dies auf einer Ver­let­zung revi­si­blen Rechts (§ 137 Abs. 1 Nr. 1 VwGO). Ent­ge­gen der Ansicht des Ver­wal­tungs­ge­richts genü­gen die für die Kos­ten­bei­trags­er­he­bung maß­geb­li­chen Rechts­vor­schrif­ten dem rechts­staat­li­chen Bestimmt­heits­ge­bot. …

Es trifft jedoch nicht zu, dass sich das für die Bei­trags­er­he­bung maß­geb­li­che Ein­kom­men des Vaters nicht durch Aus­le­gung der §§ 93, 94 SGB VIII bestim­men lässt. Die­se Vor­schrif­ten genü­gen dem rechts­staat­li­chen Bestimmt­heits­ge­bot. Das aus dem Rechts­staats­prin­zip her­zu­lei­ten­de Bestimmt­heits­ge­bot ver­langt vom Norm­ge­ber, die Rechts­vor­schrif­ten so genau zu fas­sen, wie dies nach der Eigen­art der zu ord­nen­den Lebens­sach­ver­hal­te mit Rück­sicht auf den Norm­zweck mög­lich ist 3. Die Aus­le­gungs­be­dürf­tig­keit einer Rege­lung nimmt ihr jedoch nicht die ver­fas­sungs­recht­lich gebo­te­ne Bestimmt­heit. Dies gilt auch für Bestim­mun­gen, auf deren Grund­la­ge der Betrof­fe­ne zu finan­zi­el­len Leis­tun­gen her­an­ge­zo­gen wird 4. Der Norm­ge­ber braucht nicht jede ein­zel­ne Fra­ge zu ent­schei­den und ist hier­zu ange­sichts der Viel­ge­stal­tig­keit der zu erfas­sen­den Vor­gän­ge oft nicht in der Lage. Viel­mehr ist es Sache der Behör­den und Gerich­te, die bei der Geset­zes­aus­le­gung man­gels aus­drück­li­cher Rege­lun­gen auf­tre­ten­den Zwei­fels­fra­gen mit­hil­fe der aner­kann­ten Aus­le­gungs­me­tho­den zu beant­wor­ten 5.

Nach die­sen Maß­stä­ben genügt es, dass der Gesetz­ge­ber in § 91 SGB VIII die für das Ent­ste­hen der Kos­ten­bei­trags­pflicht maß­geb­li­chen Umstän­de fest­ge­legt hat. Der Kos­ten­bei­trags­pflich­ti­ge wird zusätz­lich durch die in § 92 Abs. 3 Satz 1 SGB VIII ent­hal­te­ne Auf­klä­rungs­pflicht auf das Ent­ste­hen der Zah­lungs­pflicht hin­ge­wie­sen. Fer­ner wird der Umfang der Kos­ten­bei­trags­schuld vom Gesetz­ge­ber hin­rei­chend genau umris­sen. In § 93 SGB VIII wird die grund­le­gen­de Ent­schei­dung getrof­fen, dass die Höhe des Kos­ten­bei­trags vom berei­nig­ten Net­to­ein­kom­men des Pflich­ti­gen und damit von sei­ner wirt­schaft­li­chen Leis­tungs­fä­hig­keit abhän­gig ist. Dabei wer­den sowohl die in Ansatz zu brin­gen­den Ein­künf­te (§ 93 Abs. 1 SGB VIII) als auch die zu berück­sich­ti­gen­den Belas­tun­gen näher prä­zi­siert (§ 93 Abs. 2 und 3 SGB VIII). Sodann wird in § 94 SGB VIII bestimmt, dass der Kos­ten­bei­trag in ange­mes­se­ner Höhe durch ein­kom­mens­ab­hän­gig gestaf­fel­te Pau­schal­be­trä­ge nach Maß­ga­be der Kos­ten­bei­trags­ver­ord­nung zu erhe­ben ist. Damit wer­den alle wesent­li­chen Ent­schei­dun­gen zur Höhe des Kos­ten­bei­trags durch Gesetz oder auf­grund eines Geset­zes getrof­fen.

Es trifft zwar zu, dass der Gesetz­ge­ber nicht jede sich im Ein­zel­fall bei der Ermitt­lung der Kos­ten­bei­trags­hö­he stel­len­de Fra­ge aus­drück­lich ent­schie­den hat. Ins­be­son­de­re bei der Aus­le­gung des unbe­stimm­ten Begriffs des Ein­kom­mens bestehen Zwei­fels­fra­gen hin­sicht­lich des maß­geb­li­chen Zeit­raums und der damit ver­bun­de­nen Fra­ge der Durch­schnitts­bil­dung. § 93 Abs. 1 SGB VIII beschränkt sich dar­auf, die anzu­rech­nen­den Ein­künf­te zu umschrei­ben, ohne die Details der Ein­kom­mens­be­rech­nung expli­zit zu regeln. Die­se Fra­gen las­sen sich jedoch – wie das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt im Urteil vom 11.10.2012 6 aus­ge­führt hat – mit den her­kömm­li­chen Aus­le­gungs­me­tho­den, ins­be­son­de­re durch Berück­sich­ti­gung der Geset­zes­sys­te­ma­tik, und im Wege rich­ter­li­cher Rechts­fort­bil­dung beant­wor­ten.

Soweit die Geset­zes­aus­le­gung nicht zu einer end­gül­ti­gen Gewiss­heit mit Blick auf die bei der Ein­kom­mens­er­mitt­lung anzu­le­gen­den Maß­stä­be führt, ent­hält das Gesetz eine plan­wid­ri­ge Lücke, die durch eine ana­lo­ge Anwen­dung von im Sozi­al­hil­fe­recht gel­ten­den Grund­sät­zen über die Berech­nung des Ein­kom­mens zu schlie­ßen ist. Das Gesetz erweist sich ins­be­son­de­re inso­weit als lücken­haft, als es an Ein­zel­hei­ten über Ermitt­lung des Ein­kom­mens fehlt, wie sie für das Sozi­al­hil­fe­recht in der Ver­ord­nung zur Durch­füh­rung des § 82 des Zwölf­ten Buches Sozi­al­ge­setz­buch (VO zu § 82 SGB XII) 7, zuletzt geän­dert durch Gesetz vom 21.03.2005 8, gere­gelt sind. Die­se Lücke ent­spricht nicht dem gesetz­ge­be­ri­schen Wil­len. Die hier anwend­ba­ren Fas­sun­gen des § 93 SGB VIII gehen u.a. zurück auf das Gesetz zur Wei­ter­ent­wick­lung der Kin­der- und Jugend­hil­fe vom 08.09.2005 9. Im Rah­men des die­ses Rege­lungs­werk betref­fen­den Gesetz­ge­bungs­ver­fah­rens war vor­ge­se­hen, in § 93 SGB VIII eine Rege­lung auf­zu­neh­men, nach der für die Berech­nung des Ein­kom­mens die Bestim­mun­gen der Ver­ord­nung zur Durch­füh­rung des § 82 des Zwölf­ten Buches Sozi­al­ge­setz­buch ent­spre­chend gel­ten 10. Eine sol­che Rege­lung hat kei­nen Ein­gang in das Gesetz gefun­den. Dabei ging der Gesetz­ge­ber erkenn­bar davon aus, dass die jugend­hil­fe­recht­li­chen Bestim­mun­gen zur Ermitt­lung des Ein­kom­mens aus­rei­chen. Dies ist hin­ge­gen nicht der Fall, soweit es an Bestim­mun­gen über die Berech­nung des Ein­kom­mens fehlt, wie sie im Sozi­al­hil­fe­recht vor­han­den sind. Dies gebie­tet eine – wenn auch ein­ge­schränk­te – ana­lo­ge Anwen­dung der ein­schlä­gi­gen sozi­al­hil­fe­recht­li­chen Nor­men über die Ein­kom­mens­er­mitt­lung.

§ 93 Abs. 1 SGB VIII ent­hält zwar einen eigen­stän­di­gen jugend­hil­fe­recht­li­chen Ein­kom­mens­be­griff 11. Die dar­in ent­hal­te­ne Defi­ni­ti­on des Ein­kom­mens ist jedoch der Ein­kom­mens­de­fi­ni­ti­on des Sozi­al­hil­fe­rechts nach­ge­bil­det (vgl. § 76 Abs. 1 BSHG 2002, § 82 Abs. 1 SGB XII und § 11 Abs. 1 Satz 1 SGB II). Ange­sichts der deut­li­chen Par­al­le­len zum Zwölf­ten Buch Sozi­al­ge­setz­buch liegt es daher nahe, zur Lücken­schlie­ßung auf die Berech­nungs­me­tho­den des Sozi­al­hil­fe­rechts zurück­zu­grei­fen. Zwar schei­det eine pau­scha­le Über­nah­me der gesam­ten sozi­al­hil­fe­recht­li­chen Berech­nungs­vor­schrif­ten aus, weil der Gesetz­ge­ber – wie auf­ge­zeigt – den im ursprüng­li­chen Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren vor­ge­schla­ge­nen Ver­weis auf die sozi­al­hil­fe­recht­li­che Ein­kom­mens­be­rech­nungs­ver­ord­nung nicht über­nom­men hat. Jedoch kön­nen die im Sozi­al­hil­fe­recht gel­ten­den Ein­kom­mens­be­rech­nungs­re­geln sinn­ge­mäß Anwen­dung fin­den, wenn sie dem gesetz­ge­be­ri­schen Ziel einer ein­fa­chen und schnel­len Ein­kom­mens­be­rech­nung Rech­nung tra­gen und wenn sie mit den sons­ti­gen Beson­der­hei­ten des jugend­hil­fe­recht­li­chen Kos­ten­bei­trags­rechts im Ein­klang ste­hen 12.

Ent­ge­gen der Auf­fas­sung des Vaters über­schrei­tet das Gericht damit nicht die von Art. 2 Abs. 1 GG i.V.m. dem Rechts­staats­prin­zip (Art.20 Abs. 3 GG) gezo­ge­nen Gren­zen rich­ter­li­cher Rechts­fort­bil­dung. Eine Ver­let­zung die­ser Gren­zen liegt ins­be­son­de­re nicht dar­in, dass die ent­spre­chen­de Anwen­dung sozi­al­hil­fe­recht­li­cher Bestim­mun­gen bei der Ein­kom­mens­er­mitt­lung in kras­sem Wider­spruch zu den ein­schlä­gi­gen jugend­hil­fe­recht­li­chen Bestim­mun­gen stän­de 13. Dies ist schon des­halb nicht der Fall, weil die Ana­lo­gie ein aner­kann­tes und ver­fas­sungs­mä­ßi­ges metho­di­sches Instru­ment rich­ter­li­cher Rechts­fort­bil­dung ist und hier – wie auf­ge­zeigt – die Vor­aus­set­zun­gen eines Ana­lo­gie­schlus­ses gege­ben sind 14. In der ent­spre­chen­den Anwen­dung sozi­al­hil­fe­recht­li­cher Bestim­mun­gen liegt kein von der Befug­nis zur rich­ter­li­chen Rechts­fort­bil­dung nicht gedeck­ter Wech­sel des vom Gesetz­ge­ber vor­ge­se­he­nen Sys­tems der Berech­nung des Ein­kom­mens im Jugend­hil­fe­recht 15. Ins­be­son­de­re ver­hält es sich nicht so, dass der Gesetz­ge­ber durch den Ver­zicht auf die ursprüng­lich vor­ge­se­he­ne Bezug­nah­me auf die Bestim­mun­gen der Durch­füh­rungs­ver­ord­nung zu § 82 des Zwölf­ten Buches Sozi­al­ge­setz­buch ein Berech­nungs­sys­tem begrün­den woll­te, das eine ent­spre­chen­de Anwen­dung jener Rege­lun­gen aus­schließt. Viel­mehr hat der Gesetz­ge­ber die Defi­ni­ti­on des Ein­kom­mens in § 93 Abs. 1 SGB VIII unver­än­dert gelas­sen und damit die Anleh­nung des jugend­hil­fe­recht­li­chen Ein­kom­mens­be­griffs an den sozi­al­hil­fe­recht­li­chen Ein­kom­mens­be­griff nicht auf­ge­ge­ben. Mit der Strei­chung des Ver­wei­ses auf die sozi­al­hil­fe­recht­li­che Berech­nungs­ver­ord­nung hat er das Nähe­ver­hält­nis ledig­lich gelo­ckert. Die­sem gesetz­ge­be­ri­schen Modell wird Rech­nung getra­gen, indem die sozi­al­hil­fe­recht­li­chen Berech­nungs­grund­sät­ze nur ange­wen­det wer­den, wenn und soweit sie mit den Beson­der­hei­ten des jugend­hil­fe­recht­li­chen Kos­ten­bei­trags­rechts in Ein­klang ste­hen.

Nach die­sen Maß­stä­ben kann auch das Ein­kom­men Selb­stän­di­ger ermit­telt wer­den. Es begeg­net kei­nen Beden­ken, dass die Beklag­te bei der Ermitt­lung des Ein­kom­mens im Sin­ne des § 93 Abs. 1 Satz 1 SGB VIII auf die zum Sozi­al­hil­fe­recht ent­wi­ckel­te Zufluss­theo­rie zurück­ge­grif­fen hat 16. …

Für die Kos­ten­bei­trags­be­rech­nung ist auf das berei­nig­te Monats­ein­kom­men abzu­stel­len. Dies ergibt sich bereits aus der zu § 94 Abs. 5 SGB VIII erlas­se­nen Kos­ten­bei­trags­ver­ord­nung, deren Anla­ge auf das berei­nig­te Monats­ein­kom­men Bezug nimmt 16. Maß­geb­lich kann jedoch nicht der in jedem ein­zel­nen Monat exakt erziel­te Ein­kom­mens­zu­fluss sein, weil bei Selb­stän­di­gen berufs­be­ding­te Ein­nah­men und Aus­ga­ben monats­wei­se häu­fig stark schwan­ken. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt hat jedoch bereits im Fall eines ange­stell­ten Kos­ten­bei­trags­pflich­ti­gen ent­schie­den, dass eine Ver­pflich­tung zu einer streng an den jewei­li­gen Monats­be­zü­gen aus­ge­rich­te­ten Ein­zel­be­rech­nung dem im Jugend­hil­fe­recht gel­ten­den Grund­satz der ein­fa­chen und schnel­len Ein­kom­mens­be­rech­nung wider­sprä­che 17. Für selb­stän­di­ge Kos­ten­bei­trags­pflich­ti­ge ist daher erst recht auf das durch­schnitt­li­che Monats­ein­kom­men abzu­stel­len. Dem­entspre­chend sehen auch die Rege­lun­gen des Sozi­al­hil­fe­rechts bei Selb­stän­di­gen die Ermitt­lung eines monat­li­chen Durch­schnitts­ein­kom­mens vor. Nach § 4 Abs. 2 VO zu § 82 SGB XII sind bei Selb­stän­di­gen die Ein­künf­te für das Jahr zu berech­nen, in dem der Bedarfs­zeit­raum liegt. Als Monats­ein­kom­men gilt der zwölf­te Teil der Jah­res­ein­künf­te (vgl. § 11 Abs. 1 VO zu § 82 SGB XII). Die­se Rege­lun­gen kön­nen ent­spre­chend im Jugend­hil­fe­recht her­an­ge­zo­gen wer­den, weil eine ver­gleich­ba­re Inter­es­sen­la­ge besteht. Eines Rück­griffs auf die davon abwei­chen­de unter­halts­recht­li­che Ermitt­lung des durch­schnitt­li­chen Monats­ein­kom­mens bedarf es – ent­ge­gen der Ansicht der Beklag­ten – nicht. Auch wäre damit für die end­gül­ti­ge Fest­set­zung des Kos­ten­bei­trags kei­ner­lei Ver­wal­tungs­ver­ein­fa­chung ver­bun­den.

Für die end­gül­ti­ge Kos­ten­bei­trags­er­he­bung ist das Ein­kom­men maß­geb­lich, das im Zeit­raum der Durch­füh­rung der bei­trags­pflich­ti­gen Hil­fe­maß­nah­me, also im Hil­fe- oder Bedarfs­zeit­raum, erzielt wird. Denn der Kos­ten­bei­trag der Eltern tritt an die Stel­le der Unter­halts­pflicht, solan­ge der Jugend­hil­fe­trä­ger im Rah­men der Hil­fe­maß­nah­me den Unter­halt abdeckt. Anhalts­punk­te dafür, dass für die Kos­ten­bei­trags­pflicht frü­he­re oder spä­te­re Ein­kom­mens­zeit­räu­me maß­geb­lich sein könn­ten, ent­hält das Gesetz nicht. Die Betrach­tung ande­rer Ein­kom­mens­zeit­räu­me wür­de die Gefahr zu hoher finan­zi­el­ler Belas­tun­gen in sich ber­gen und die Lebens­be­din­gun­gen der Fami­li­en – ent­ge­gen dem Geset­zes­zweck des § 1 Abs. 3 Nr. 4 SGB VIII – über­mä­ßig belas­ten. Daher kann auch bei Selb­stän­di­gen für die abschlie­ßen­de Kos­ten­bei­trags­be­rech­nung nur das tat­säch­lich im Hil­fe­zeit­raum erziel­te monat­li­che Durch­schnitts­ein­kom­men aus­schlag­ge­bend sein. Dies schließt es nicht aus, bei Beginn der Bei­trags­er­he­bung als Pro­gno­se­grund­la­ge für das zu erwar­ten­de monat­li­che Durch­schnitts­ein­kom­men auf ein in der Ver­gan­gen­heit erziel­tes monat­li­ches Durch­schnitts­ein­kom­men zurück­zu­grei­fen 18.

Mit die­ser Ent­schei­dung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts ist höchst­rich­ter­lich geklärt, dass die für die Kos­ten­bei­trags­er­he­bung maß­geb­li­chen Rechts­vor­schrif­ten der §§ 91 ff. SGB VIII in der hier maß­geb­li­chen o. a. Fas­sung ein­schließ­lich der Bestim­mun­gen, die die Berech­nung des Ein­kom­mens der Kos­ten­bei­trags­pflich­ti­gen regeln, dem rechts­staat­li­chen Bestimmt­heits­ge­bot genü­gen und eine aus­rei­chen­de Grund­la­ge für die Her­an­zie­hung zu einem Kos­ten­bei­trag dar­stel­len. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hat ins­be­son­de­re aus­drück­lich fest­ge­stellt, dass danach "auch das Ein­kom­men Selb­stän­di­ger bestimmt" wer­den kann, was bedeu­tet, dass auch bei nicht­selb­stän­dig Erwerbs­tä­ti­gen eine Ein­kom­mens­er­mitt­lung nach den vor­ste­hen­den gesetz­li­chen Bestim­mun­gen mög­lich ist; von Letz­te­rem ist das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt im Übri­gen schon in sei­nem Urteil vom 11.10.2012 19 aus­ge­gan­gen 20. Dem­zu­fol­ge erweist sich die Auf­fas­sung des Ver­wal­tungs­ge­richts, dass kei­ne aus­rei­chen­de gesetz­li­chen Grund­la­ge für eine Her­an­zie­hung des Vaters zu einem jugend­hil­fe­recht­li­chen Kos­ten­bei­trag bestehe, weil die gesetz­li­chen Rege­lun­gen dem Bestimmt­heits­ge­bot nicht genüg­ten, es ins­be­son­de­re an hin­rei­chen­den nor­ma­ti­ven Fest­le­gun­gen zu der Fra­ge, auf wel­che Art und Wei­se das für die Bemes­sung des Kos­ten­bei­trags maß­geb­li­che Ein­kom­men im Ein­zel­fall zu ermit­teln sei, feh­le, als nicht zutref­fend.

Wei­ter­hin ist höchst­rich­ter­lich ent­schie­den, dass bei Selb­stän­di­gen und nicht­selb­stän­dig Erwerbs­tä­ti­gen das im Hil­fe­zeit­raum erziel­te monat­li­che Durch­schnitts­ein­kom­men für die abschlie­ßen­de Kos­ten­bei­trags­be­rech­nung maß­ge­bend ist, was aber nicht aus­schließt, bei Beginn der Bei­trags­er­he­bung als Pro­gno­se­grund­la­ge für das zu erwar­ten­de monat­li­che Durch­schnitts­ein­kom­men auf ein in der Ver­gan­gen­heit erziel­tes monat­li­ches Durch­schnitts­ein­kom­men zurück­zu­grei­fen. Bereits in sei­nem Urteil vom 11.10.2012, auf das das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in der ein­gangs zitier­ten Ent­schei­dung inso­weit aus­drück­lich ver­wie­sen hat, hat­te das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt her­vor­ge­ho­ben, dass nicht zu bean­stan­den sei, wenn aus dem vor dem Leis­tungs­zeit­raum über eine län­ge­re Zeit erziel­ten Ein­kom­men ein monat­li­ches Durch­schnitts­ein­kom­men ermit­telt und die­ses zur Grund­la­ge der Berech­nung des monat­li­chen Kos­ten­bei­trags gemacht wird, sofern sich in der Durch­schnitts­wert­bil­dung die im Fest­set­zungs­zeit­raum zu erwar­ten­de wirt­schaft­li­che Leis­tungs­fä­hig­keit des Kos­ten­bei­trags­pflich­ti­gen wider­spie­ge­le. Fer­ner hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in die­ser Ent­schei­dung aus­ge­führt, dass die von der Beklag­ten zu Beginn der Bei­trags­er­he­bung anhand der letz­ten zwölf Mona­te durch­ge­führ­te Jah­res­durch­schnitts­be­rech­nung eine aus­sa­ge­kräf­ti­ge Pro­gno­se­grund­la­ge für das zu erwar­ten­de monat­li­che Durch­schnitts­ein­kom­men des Vaters im Bei­trags­zeit­raum gebil­det habe.

Nach § 91 Abs. 1 Nr. 5 b SGB VIII wer­den zu der im vor­lie­gen­den Fall gewähr­ten Hil­fe zur Erzie­hung in einem Heim oder einer sons­ti­gen betreu­ten Wohn­form (§ 34 SGB VIII) Kos­ten­bei­trä­ge erho­ben. Nach § 92 Abs. 1 Nr. 5 SGB VIII sind Eltern­tei­le – wie der Vater – aus ihrem Ein­kom­men nach Maß­ga­be der §§ 93 und 94 SGB VIII her­an­zu­zie­hen.

Die vom Vater vor und wäh­rend der hier rele­van­ten Hil­fe­zeit­räu­me erziel­ten Ein­künf­te aus unselb­stän­di­ger Arbeit stel­len Ein­kom­men im Sin­ne des § 93 Abs. 1 SGB VIII dar. Von die­sem Brut­to­ein­kom­men sind nach § 93 Abs. 2 SGB VIII die auf das Ein­kom­men gezahl­ten Steu­ern und Pflicht­bei­trä­ge zur Sozi­al­ver­si­che­rung ein­schließ­lich der Bei­trä­ge zur Arbeits­för­de­rung sowie nach Grund und Höhe ange­mes­se­ne Bei­trä­ge zu öffent­li­chen und pri­va­ten Ver­si­che­run­gen oder ähn­li­chen Ein­rich­tun­gen zur Absi­che­rung der Risi­ken Alter, Krank­heit, Pfle­ge­be­dürf­tig­keit und Arbeits­lo­sig­keit abzu­set­zen. Von dem sich dadurch erge­ben­den Betrag sind anschlie­ßend nach § 93 Abs. 3 SGB VIII Belas­tun­gen des Kos­ten­bei­trags­pflich­ti­gen in Abzug zu brin­gen; dies erfolgt durch eine Kür­zung des nach § 93 Abs. 1 und 2 SGB VIII errech­ne­ten Betrags um pau­schal 25 %, sofern nicht höhe­re abzugs­fä­hi­ge Belas­tun­gen im Sin­ne des § 93 Abs. 3 Satz 4 SGB VIII nach­ge­wie­sen wer­den (§ 93 Abs. 3 Satz 5 SGB VIII), was hier jedoch nicht der Fall ist.

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts ist ent­we­der das im Hil­fe­zeit­raum erziel­te monat­li­che Durch­schnitts­ein­kom­men oder das in der Ver­gan­gen­heit erziel­te monat­li­che Durch­schnitts­ein­kom­men als Pro­gno­se­grund­la­ge für das im Hil­fe­zeit­raum zu erwar­ten­de monat­li­che Durch­schnitts­ein­kom­men maß­ge­bend.

Der Berech­nung der von ihm zu tra­gen­den Kos­ten­bei­trä­ge kann der Vater nicht mit Erfolg ent­ge­gen hal­ten, dass er kei­ne "im Wesent­li­chen gleich­blei­ben­de monat­li­che Ein­künf­te" gehabt habe, weil sei­ne Ein­künf­te nicht um ein nahe­zu fixes monat­li­ches Basis­ein­kom­men, son­dern teil­wei­se um ca. 600, – EUR geschwankt hät­ten. Zwar hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in sei­nem Urteil vom 11.10.2012 19 aus­ge­führt, dass die Behör­de berech­tigt sei, aus dem Gesamt­ein­kom­men ein monat­li­ches Durch­schnitts­ein­kom­men zu ermit­teln und die­ses der Berech­nung des monat­li­chen Kos­ten­bei­trags zugrun­de zu legen, wenn bei einer nicht­selb­stän­di­gen Erwerbs­tä­tig­keit die berech­tig­te Erwar­tung besteht, dass der Pflich­ti­ge hier­aus im Leis­tungs­zeit­raum im Wesent­li­chen gleich­blei­ben­de monat­li­che Ein­künf­te erzielt. Dar­aus kann aber nicht her­ge­lei­tet wer­den, dass die Ermitt­lung eines monat­li­chen Durch­schnitts­ein­kom­mens aus­ge­schlos­sen ist, wenn das Ein­kom­men eines nicht­selb­stän­di­gen Erwerbs­tä­ti­gen erheb­li­chen Schwan­kun­gen unter­liegt. Andern­falls wäre näm­lich eine streng an den jewei­li­gen Monats­be­zü­gen aus­ge­rich­te­te Ein­zel­be­rech­nung erfor­der­lich, die sich nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts jedoch ver­bie­tet. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hat bereits in sei­nem Urteil vom 11.10.2012 19 dar­auf hin­ge­wie­sen, dass der Rechts­auf­fas­sung, die eine sol­che Ein­zel­be­rech­nung for­dert, nicht zu fol­gen ist, da eine ent­spre­chen­de Ver­pflich­tung bereits dem im Jugend­hil­fe­recht gel­ten­den Grund­satz der ein­fa­chen und schnel­len Ein­kom­mens­be­rech­nung wider­sprä­che, die Pra­xis der sozi­al­hil­fe­recht­li­chen Ein­kom­mens­be­rech­nung nicht wider­spie­geln wür­de und schließ­lich auch dem in § 94 Abs. 5 SGB VIII zum Aus­druck kom­men­den Anlie­gen des Gesetz­ge­bers, für bestimm­te Ein­kom­mens­grup­pen gleich­blei­ben­de monat­li­che Pau­schal­be­trä­ge fest­zu­set­zen, nicht Rech­nung tra­gen wür­de. Dar­an hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in dem ein­gangs zitier­ten Urteil vom 19.03.2013 21 fest­ge­hal­ten. In die­ser Ent­schei­dung hat es näm­lich her­vor­ge­ho­ben, im Fall eines ange­stell­ten Kos­ten­bei­trags­pflich­ti­gen bereits ent­schie­den zu haben, dass eine Ver­pflich­tung zu einer streng an den jewei­li­gen Monats­be­zü­gen aus­ge­rich­te­ten Ein­zel­be­rech­nung dem im Jugend­hil­fe­recht gel­ten­den Grund­satz der ein­fa­chen und schnel­len Ein­kom­mens­be­rech­nung wider­spre­chen wür­de. Wei­ter­hin hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt aus­ge­führt, dass bei Selb­stän­di­gen nicht der in jedem ein­zel­nen Monat exakt erziel­te Ein­kom­mens­zu­fluss maß­geb­lich sein kön­ne, weil deren berufs­be­ding­te Ein­nah­men und Aus­ga­ben monats­wei­se häu­fig stark schwank­ten; daher sei bei ihnen erst recht auf das durch­schnitt­li­che Monats­ein­kom­men abzu­stel­len. Wenn aber bei Selb­stän­di­gen wegen der häu­fig stark schwan­ken­den Ein­nah­men "erst recht" das durch­schnitt­li­che Monats­ein­kom­men maß­geb­lich ist, ist auch bei ange­stell­ten Kos­ten­bei­trags­pflich­ti­gen nicht nur in den im Urteil vom 11.10.2012 19 behan­del­ten Fäl­len, in denen im Wesent­li­chen gleich­blei­ben­de monat­li­che Ein­künf­te erzielt wor­den sind, son­dern auch in den Fäl­len, in denen die monat­li­chen Ein­künf­te star­ken Schwan­kun­gen unter­lie­gen, auf das monat­li­che Durch­schnitts­ein­kom­men abzu­stel­len. Die o. a. Ent­schei­dun­gen des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts bie­ten näm­lich kei­ne Anhalts­punk­te dafür, dass dies­be­züg­lich zwi­schen der Her­an­zie­hung von Selb­stän­di­gen und der Her­an­zie­hung von Ange­stell­ten zu Kos­ten­bei­trä­gen zu dif­fe­ren­zie­ren ist. Außer­dem ist kein sach­li­cher Grund dafür erkenn­bar, bei selb­stän­dig täti­gen Kos­ten­bei­trags­pflich­ti­gen gera­de wegen der häu­fig stark schwan­ken­den monat­li­chen Ein­künf­te auf das monat­li­che Durch­schnitts­ein­kom­men abzu­stel­len, bei ange­stell­ten Kos­ten­bei­trags­pflich­ti­gen, deren monat­li­ches Ein­kom­men star­ken Schwan­kun­gen unter­liegt, hin­ge­gen anstel­le des durch­schnitt­li­chen Monats­ein­kom­mens das im jewei­li­gen Monat erziel­te Ein­kom­men zu berück­sich­ti­gen.

Die Her­an­zie­hung des Vaters zu den Kos­ten­bei­trä­gen ver­stößt fer­ner nicht gegen § 94 Abs. 1 Satz 1 SGB VIII, der vor­schreibt, dass die Kos­ten­bei­trags­pflich­ti­gen nur im ange­mes­se­nen Umfang aus ihrem Ein­kom­men zu den Kos­ten her­an­zu­zie­hen sind, was nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts vor­aus­setzt, dass ihnen zumin­dest der unter­halts­recht­li­che Selbst­be­halt belas­sen wird 22. Die unter­halts­recht­li­che Ver­gleichs­be­rech­nung belegt näm­lich, dass dem Vater von sei­nem durch­schnitt­li­chen Net­to­ein­kom­men nach Abzug der abzugs­fä­hi­gen Fahrt­kos­ten, des gezahl­ten Unter­halts für sei­ne bei­den ande­ren Kin­der und der Kos­ten­bei­trä­ge ein Betrag ver­bleibt, der über dem unter­halts­recht­li­chen Selbst­be­halt liegt; das gilt auch dann, wenn man die vom Vater im Anhö­rungs­ver­fah­ren gel­tend gemach­ten höhe­ren Unter­halts­leis­tun­gen für eine sei­ner Töch­ter ab Okto­ber 2010 berück­sich­tigt.

Nie­der­säch­si­sches Ober­ver­wal­tungs­ge­richt, Beschluss vom 3. Sep­tem­ber 2014 – 4 LC 109/​13

  1. BGBl. I S. 2403[]
  2. BVerwG, Urteil vom 19.03.2013 – 5 C 16.12, NJW 2013, 1832[]
  3. vgl. BVerfG, Urteil vom 17.11.1992 – 1 BvL 8/​87, BVerfGE 87, 234, 263; Beschluss vom 18.05.2004 – 2 BvR 2374/​99, BVerfGE 110, 370, 396[]
  4. vgl. BVerwG, Urteil vom 01.12 2005 – BVerwG 10 C 4.04, Buch­holz 401.84 Benut­zungs­ge­büh­ren Nr. 100 Rn. 49[]
  5. BVerfG, Beschluss vom 18.05.2004 a.a.O. S. 397; BVerwG, Urteil vom 01.12 2005 a.a.O.[]
  6. BVerwG, Urteil vom 11.10.2012 – 5 C 22.11, NJW 2013, 629 18 f.[]
  7. vom 28.11.1962, BGBl I S. 692[]
  8. BGBl I S. 818[]
  9. BGBl I S. 2729[]
  10. vgl. BT-Drs. 15/​3676 S. 16[]
  11. vgl. BT-Drs. 16/​9299 S.19[]
  12. Urteil vom 11.10.2012 a.a.O. Rn. 18[]
  13. vgl. BVerfG, Beschluss vom 25.01.2011 – 1 BvR 918/​10, BVerfGE 128, 193, 209[]
  14. vgl. BVerfG, Beschluss vom 03.04.1990 – 1 BvR 1186/​89, BVerfGE 82, 6, 11 ff.[]
  15. vgl. BVerfG, Beschluss vom 25.01.2011 a.a.O., 211 ff.[]
  16. vgl. BVerwG, Urteil vom 11.10.2012 a.a.O. Rn.19[][]
  17. vgl. BVerwG, Urteil vom 11.10.2012 a.a.O. Rn.20[]
  18. BVerwG, Urteil vom 11.10.2012 a.a.O. Rn. 21 f.[]
  19. BVerwG, Urteil vom 11.10.2012 – 5 C 22/​11, BVerw­GE 144, 313[][][][]
  20. vgl. Nds. OVG, Beschluss vom 12.09.2013 – 4 ME 137/​13[]
  21. BVerwG, Urteil vom 19.03.2013 – 5 C 16/​12, NJW 2013, 1832[]
  22. vgl. dazu BVerwG, Urteil vom 19.08.2010 – 5 C 10/​09, BVerw­GE 137, 357[]