Son­der­ab­schrei­bun­gen nach dem För­der­ge­biets­ge­setz und Bilanz­än­de­run­gen

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat­te sich erneut mit den erwei­ter­ten Abschrei­bungs­mög­lich­kei­ten nach dem För­der­ge­biets­ge­setz zu beschäf­ti­gen. Der Steu­er­pflich­ti­ge kann, so der BFH, inner­halb des Begüns­ti­gungs­zeit­raums von fünf Jah­ren frei wäh­len, in wel­cher Höhe er die Son­der­ab­schrei­bun­gen nach § 4 FördG im ein­zel­nen Kalen­der­jahr in Anspruch nimmt.

Son­der­ab­schrei­bun­gen nach dem För­der­ge­biets­ge­setz und Bilanz­än­de­run­gen

Im Rah­men einer zuläs­si­gen Bilanz­än­de­rung kann der Steu­er­pflich­ti­ge ihm zuste­hen­de, im Jahr der Bilanz­än­de­rung aber noch nicht oder nicht in vol­ler Höhe gel­tend gemach­te Son­der­ab­schrei­bun­gen erst­mals oder mit einem höhe­ren Betrag in Anspruch neh­men. Dies gilt auch dann, wenn er die im Jahr der Bilanz­än­de­rung noch nicht aus­ge­schöpf­ten Son­der­ab­schrei­bun­gen in den Bilan­zen der Fol­ge­jah­re schon bean­sprucht hat.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 25. Okto­ber 2007 – III R 39/​04