Die Kos­ten­be­tei­li­gung für den Bau eines Abwas­ser­ka­nals

Auch wenn für den Bau eines Abwas­ser­ka­nals durch einen Abwas­ser­zweck­ver­band und die Fest­set­zung der Betei­li­gung des Stra­ßen­bau­last­trä­gers eine mög­lichst ver­läss­li­che Pro­gno­se der Kos­ten erfor­der­lich ist, die die­sem beim Bau einer eige­nen Anla­ge vor­aus­sicht­lich ent­ste­hen wür­den, ist eine Eini­gung der Betei­lig­ten im Rah­men eines Ver­gleichs­ver­trags zuläs­sig. Der Zweck­ver­band muss sich an

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Der Kanal­an­schluss­bei­trag

Im Kom­mu­nal­ab­ga­ben­ge­setz des Lan­des Meck­­len­burg-Vor­­­pom­­mern muss eine Befris­tung für die Gel­tend­ma­chung von Kanal­an­schluss­bei­trä­gen nicht ent­hal­ten sein. Auf­grund von unter­schied­li­chen lan­des­recht­li­chen Rege­lun­gen ist das Kom­mu­nal­ab­ga­ben­ge­setz des Lan­des Meck­­len­burg-Vor­­­pom­­mern nicht mit dem baye­ri­schen Lan­des­recht zu ver­glei­chen, für das die­se Fra­ge vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt anders beur­teilt wor­den ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt

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Ver­let­zung rechts­auf­sicht­li­cher Pflich­ten

Mit der Fra­ge der dritt­schüt­zen­den Wir­kung einer Ver­let­zung rechts­auf­sicht­li­cher Pflich­ten bei einer Ver­bands­grün­dung (hier: eines Abwas­ser­zweck­ver­ban­des) hat­te sich jetzt das Thü­rin­ger Ober­lan­des­ge­richt zu befas­sen: Auch ein (zunächst) feh­ler­haft gegrün­de­ter – kör­per­schaft­lich struk­tu­rier­ter –Zweck­ver­band kann im Bereich des Pri­vat­rechts Zuord­nungs­ob­jekt von Rech­ten und Pflich­ten und damit Par­tei eines pri­vat­recht­li­chen Ver­tra­ges sein;

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