Keine Einladung eines Schwerbehinderten zum Bewerbungsgespräch

Kei­ne Ein­la­dung eines Schwer­be­hin­der­ten zum Bewer­bungs­ge­spräch

Lädt ein öffent­li­cher Arbeit­ge­ber einen Bewer­ber mit Behin­de­rung aus­schließ­lich des­halb nicht zum Vor­stel­lungs­ge­spräch ein, weil die­ser die for­ma­len Vor­aus­set­zun­gen der beschränk­ten Aus­schrei­bung nicht erfüllt, besteht kein Anspruch auf Ent­schä­di­gung nach dem Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­ge­setz. Mit die­ser Begrün­dung hat das Arbeits­ge­richt Kiel in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines behin­der­ten Bewer­bers um

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Schaffung einer ausgewogenen Personalstruktur im Insolvenzverfahren

Schaf­fung einer aus­ge­wo­ge­nen Per­so­nal­struk­tur im Insol­venz­ver­fah­ren

Die durch § 125 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 InsO im Insol­venz­ver­fah­ren eröff­ne­te Mög­lich­keit, über einen Inter­es­sen­aus­gleich mit Namens­lis­te eine aus­ge­wo­ge­ne Per­so­nal­struk­tur zu schaf­fen, ist mit dem Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­recht der Euro­päi­schen Uni­on ver­ein­bar. Sie ist durch das legi­ti­me Ziel der Sanie­rung eines insol­ven­ten Unter­neh­mens gerecht­fer­tigt. Die Arbeits­ge­rich­te haben aber zu prü­fen, ob die

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