Bade­un­fall – und die Beweislastumkehr

Wer eine beson­de­re Berufs- oder Orga­ni­sa­ti­ons­pflicht, ande­re vor Gefah­ren für Leben und Gesund­heit zu bewah­ren, grob ver­nach­läs­sigt hat, muss die Nicht­ur­säch­lich­keit fest­ge­stell­ter Feh­ler bewei­sen, die all­ge­mein als geeig­net anzu­se­hen sind, einen Scha­den nach Art des ein­ge­tre­te­nen her­bei­zu­füh­ren. Dies gilt auch im Fal­le einer grob fahr­läs­si­gen Ver­let­zung der Ver­pflich­tung zur Überwachung

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Geschäftsmann

Bade­un­fall – und die Pflich­ten der Badeaufsicht

Die zur Bade­auf­sicht in einem Schwimm­bad ein­ge­setz­ten Per­so­nen sind ver­pflich­tet, den Bade­be­trieb und damit auch das Gesche­hen im Was­ser zu beob­ach­ten und mit regel­mä­ßi­gen Kon­troll­bli­cken dar­auf zu über­prü­fen, ob Gefah­ren­si­tua­tio­nen für die Bade­gäs­te auf­tre­ten. Dabei ist der Stand­ort so zu wäh­len, dass der gesam­te Schwimm- und Sprung­be­reich über­wacht und auch

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Bade­un­fall – und der Haf­tungs­aus­schluss für ein­fa­che Fahrlässigkeit

Sofern ein Bade­un­fall in einem von einer Gemein­de betrie­be­nen Bade­see auf einem ein­fach fahr­läs­si­ges Ver­schul­den der Schwimm­meis­ter beruht, kann sich die Gemein­de nicht mit Erfolg auf die in der Bade- und Benut­zungs­ord­nung ent­hal­te­ne Beschrän­kung der Haf­tung auf Vor­satz und gro­be Fahr­läs­sig­keit beru­fen. Es bedarf an die­ser Stel­le kei­ner Ent­schei­dung, ob

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Mit der Luft­ma­trat­ze auf der Ems

Es muss jedem klar sein, dass auf einem Fluss das Trei­ben­las­sen auf einer Luft­ma­trat­ze nicht völ­lig unge­fähr­lich ist. Kommt es zu einem Unfall, liegt – unab­hän­gig vom Bestehen eines Bade­ver­bo­tes – ein Mit­ver­schul­den vor, da das Gesche­hen auf dem Was­ser hät­te beob­ach­tet wer­den müs­sen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Oberlandesgericht

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Hoch­klet­tern auf der Wasserrutsche

Kommt es durch die Miss­ach­tung von grund­le­gen­den und jeder­mann ein­leuch­ten­den Regeln bei der Benut­zung einer Was­ser­rut­sche zu einem Bade­un­fall, so haf­tet man für die dadurch erlit­te­nen Schä­den eines ande­ren Bade­gas­tes. So die Ent­schei­dung des Ober­lan­des­ge­richts Koblenz in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Besu­chers eines Frei­zeit­ba­des, der im Aus­lauf­be­reich von unten

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