Der selb­stän­dig weg­rol­len­de Bun­des­wehr-Mer­ce­des

Ein Sol­dat, des­sen Dienst­fahr­zeug Mer­ce­des Benz Vito mit nicht voll­stän­dig ange­zo­ge­ner Fuß­fest­stell­brem­se weg­ge­rollt und ver­un­fallt ist, muss den Scha­den nicht erset­zen. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz urteil­te, der Sol­dat habe nicht grob fahr­läs­sig gehan­delt, da die Fuß­fest­stell­brem­se eines Vito erst bei unge­wöhn­lich hohem Auf­wand grei­fe und er mit die­ser Beson­der­heit nicht ver­traut

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Haf­tung des Bahn­be­am­ten für einen Kas­sen­fehl­be­trag

Die Haf­tung nach § 75 BBG für abhan­den gekom­me­ne Kas­sen­be­trä­ge setzt eine lücken­lo­se Kon­trol­le und Nach­weis­bar­keit der Behand­lung von Wert­be­hält­nis­sen (sog. Safe­bags) vor­aus. Vor­aus­set­zung für die Scha­dens­er­satz­pflicht eines Beam­ten gegen­über sei­nem Dienst­herrn ist nach § 75 Abs. 1 BBG, das der betref­fen­de Beam­te die ihm oblie­gen­den Pflich­ten vor­sätz­lich oder grob fahr­läs­sig

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Die Haf­tung des Beam­ten

Die Vor­schrif­ten über die Scha­dens­er­satz­an­sprü­che des Dienst­herrn nach den Beam­ten­ge­set­zen regeln nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs die Haf­tung des Beam­ten im Innen­ver­hält­nis abschlie­ßend und las­sen den Rück­griff auf die Vor­schrif­ten des all­ge­mei­nen Rechts, ins­be­son­de­re auch auf die delikts­recht­li­chen Anspruchs­grund­la­gen des bür­ger­li­chen Rechts nicht zu. Zur Ent­schei­dung über die­se Ansprü­che

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