Zahntechniker

Anpas­sungs­qua­li­fi­zie­run­gen – und der Mindestlohn

Anpas­sungs­qua­li­fi­zie­run­gen im Rah­men von Gleich­wer­tig­keits­fest­stel­lun­gen nach dem Berufs­qua­li­fi­ka­ti­ons­fest­stel­lungs­ge­setz sind kei­ne Prak­ti­ka im min­dest­lohn­recht­li­chen Sin­ne. Sie unter­fal­len nicht dem per­sön­li­chen Gel­tungs­be­reich des Min­dest­lohn­ge­set­zes. Dem Arbeit­neh­mer­be­griff des § 22 Abs. 1 Satz 1 MiLoG liegt der natio­na­le all­ge­mei­ne Arbeit­neh­mer­be­griff zugrun­de. Arbeit­neh­mer ist danach, wer durch den Arbeits­ver­trag im Diens­te eines ande­ren zur Leis­tung weisungsgebundener,

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Pla­nen­der Bau­meis­ter (Öster­reich) = Archi­tekt (Bay­ern)?

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on meh­re­re Fra­gen zur Aus­le­gung der EU-Rich­t­­li­­nie 2005/​36/​EG vom 7. Sep­tem­ber 2005 über die Aner­ken­nung von Berufs­qua­li­fi­ka­tio­nen vor­ge­legt: Der Klä­ger ist deut­scher Staats­an­ge­hö­ri­ger mit pri­va­ten Wohn­sit­zen sowohl in Öster­reich als auch in Bay­ern. 2007 leg­te er nach öster­rei­chi­schem Recht („Maria-The­­re­­sia­­ni­­sches Pri­vi­leg“) die Prüfung

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Zugang zum Notar­be­ruf – auch für EU-Ausländer

Die EU-Mit­­­glie­d­­staa­­ten dür­fen den Zugang zum Beruf des Notars nicht ihren eige­nen Staats­an­ge­hö­ri­gen vor­be­hal­ten. Mit den Tätig­kei­ten, die die Nota­re in den betref­fen­den Mit­glied­staa­ten der­zeit aus­üben, wer­den zwar im All­ge­mein­in­ter­es­se lie­gen­de Zie­le ver­folgt, doch sind sie nicht mit der Aus­übung öffent­li­cher Gewalt im Sin­ne des EG-Ver­­­trags ver­bun­den. Dies ent­schied jetzt

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Berufs­qua­li­fi­ka­ti­on von Tierärzten

Die Bun­des­re­gie­rung hat einen Gesetz­ent­wurf für ein zwei­tes Gesetz zur Prä­zi­sie­rung von Vor­schrif­ten der Bun­­­des-Tier­är­z­­te­or­d­­nung vor­ge­legt. Anlass ist ein von der EU-Kom­­mis­­si­on ange­streb­tes Ver­trags­ver­let­zungs­ver­fah­ren wegen nicht sach­ge­rech­ter Umset­zung einer EU-Rich­t­­li­­nie aus dem Jahr 2006. Bean­stan­det wird von der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on die Aner­ken­nung heil­be­ruf­li­cher Aus­bil­dun­gen, die zwar inner­ge­mein­schaft­lich regle­men­tiert sind, jedoch

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Der in Lett­land aus­ge­bil­de­te Physiotherapeut

Der Aner­ken­nung einer außer­halb des Bun­des­ge­biets in einem Mit­glied­staat der Euro­päi­schen Uni­on erwor­be­nen Berufs­qua­li­fi­ka­ti­on nach § 2 Abs. 3 Mas­­seur- und Phy­sio­the­ra­peu­ten­ge­setz (und den zugrun­de lie­gen­den Bestim­mun­gen in Titel III Kapi­tel I Richt­li­nie 2005/​36/​EG des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 7. Sep­tem­ber 2005 über die Aner­ken­nung von Berufs­qua­li­fi­ka­tio­nen) steht nicht ent­ge­gen, dass

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