Der abge­lehn­te Betreu­erwech­sel – und die Rechtsbeschwerde

Die Rechts­be­schwer­de gegen einen Beschluss des Beschwer­de­ge­richts ist auch ohne Zulas­sung unter ande­rem in Betreu­ungs­sa­chen zur Bestel­lung eines Betreu­ers sowie zur Auf­he­bung einer Betreu­ung statt­haft, § 70 Abs. 3 Nr. 1 FamFG. Betreu­ungs­sa­chen zur Bestel­lung eines Betreu­ers im Sin­ne der §§ 70 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1, 271 Nr. 1 FamFG sind Ver­fah­ren nach

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Aus­tausch des Betreu­ers – ohne Anhö­rung der Betroffenen?

Die Per­son des Betreu­ers gehört zum ele­men­ta­ren Ent­schei­dungs­ge­halt des die Betreu­ung errich­ten­den Beschlus­ses, zu dem ein Betrof­fe­ner sowohl mit Blick auf sei­ne Ver­fah­rens­rech­te als auch zur im Rah­men des § 26 FamFG gebo­te­nen Amts­er­mitt­lung per­sön­lich anzu­hö­ren ist. Eine „Dele­gie­rung“ etwa auf die Ver­fah­rens­pfle­ge­rin kommt nicht in Betracht. Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 17.

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Betreu­erwech­sel – und die Beschwer­de­be­fug­nis der Angehörigen

Die Beschwer­de­be­fug­nis naher Ange­hö­ri­ger nach § 303 Abs. 2 Nr. 1 FamFG erstreckt sich auch auf eine betreu­ungs­ge­richt­li­che Ent­schei­dung, mit der ein Betreu­erwech­sel abge­lehnt wor­den ist. Der Bun­des­ge­richts­hof hat bereits zwi­schen­zeit­lich ent­schie­den, dass der Kreis der Ent­schei­dun­gen, die Gegen­stand einer Beschwer­de des durch § 303 Abs. 2 Nr. 1 FamFG pri­vi­le­gier­ten Per­so­nen­krei­ses sein kön­nen, durch

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